Über die 10-Millionen-Initiative ist auch in der Region unterschiedlich abgestimmt worden. Währenddem die Schweiz die Vorlage mit 54,8 Prozent ablehnte, stimmte ihr der Kanton Aargau mit 51,1 Prozent zu. Auch der Bezirk Laufenburg sagte mit 54,4 Prozent Ja zu dieser Initiative, ...
Über die 10-Millionen-Initiative ist auch in der Region unterschiedlich abgestimmt worden. Währenddem die Schweiz die Vorlage mit 54,8 Prozent ablehnte, stimmte ihr der Kanton Aargau mit 51,1 Prozent zu. Auch der Bezirk Laufenburg sagte mit 54,4 Prozent Ja zu dieser Initiative, währenddem der Bezirk Rheinfelden sie mit 52 Prozent ablehnte. Insbesondere in den grösseren Gemeinden fand die Vorlage keine Zustimmung. Dennoch hat die Abstimmung vom Sonntag gezeigt, dass kein unbedeutender Teil der Bevölkerung die hohe Einwanderung bereits heute kritisch beurteilt. Deutlich angenommen mit rund 60 Prozent wurde hingegen die zweite nationale Vorlage, das Zivildienstgesetz. Bei den beiden kantonalen Vorlagen wurde die Umfahrung Suhr vom Kanton angenommen, dies obwohl bei den Fricktaler Stimmbürgern das Nein überwog. Die Bildungsinitiative wurde sowohl vom Kanton als auch den beiden Fricktaler Bezirken bachab geschickt. (WH)