Es scheint allen Beteiligten Spass gemacht zu haben: Am Dienstagnachmittag lud das Fricktaler Museum zur ersten Mitmach-Aktion vor dem grossen Zügeln ein. Rund ein Dutzend Freiwillige packten mit an.
Valentin Zumsteg
Der Auftakt ist gelungen: Pünktlich um 17 Uhr fanden ...
Es scheint allen Beteiligten Spass gemacht zu haben: Am Dienstagnachmittag lud das Fricktaler Museum zur ersten Mitmach-Aktion vor dem grossen Zügeln ein. Rund ein Dutzend Freiwillige packten mit an.
Valentin Zumsteg
Der Auftakt ist gelungen: Pünktlich um 17 Uhr fanden sich am Dienstag rund ein Dutzend Leute im Fricktaler Museum ein – Frauen, Männer und auch ein elfjähriger Bub. Alle waren gutgelaunt und voller Tatendrang. Das Fricktaler Museum, das in den kommenden Jahren für rund zwölf Millionen Franken grundlegend umgebaut und modernisiert wird, hatte zur Auftaktveranstaltung von «Wir packen’s an» eingeladen; monatlich können Freiwillige beim Räumen des Museums helfen. Das Ziel ist klar: Bis Ende Jahr muss das Gebäude leer sein.
Bücher reinigen, Mulde füllen
«Solche Mitmach-Anlässe sind für uns eine Gelegenheit, um mit den Menschen in Kontakt zu kommen und ihnen die Museumsarbeit näher zu bringen», sagte Museumsleiterin Kathrin Schöb eingangs. So soll ein «Wir-Gefühl» entstehen und das neue Museum zum Museum der Menschen werden.
Zu tun gab es am Dienstag einiges: Alte Holzplatten mussten in die Mulde vor dem Museum geschafft werden, Bücher galt es zu reinigen, Dubletten auszusortieren und Material für den Flohmarkt bereitzustellen, der heute Freitag im Innenhof durchgeführt wird (siehe Hinweis auf dieser Seite). Nach wenigen Minuten waren alle Helferinnen und Helfer emsig am Werk, vom obersten Stockwerk bis zum Erdgeschoss wurde fleissig gearbeitet.
«Blick hinter die Kulissen»
Den Beteiligten hat es sichtbar Spass gemacht: «Ich habe über die Erneuerung des Museums schon einiges gehört, zum Beispiel an der Ortsbürgerversammlung. Da dachte ich mir, dass ich gerne mithelfe und so vielleicht auch einen Blick hinter die Kulissen erhalte», sagte Hans-Jörg Degen, einer der Freiwilligen. Tatsächlich kamen die Helferinnen und Helfer in Räume, die sonst für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sind. Auch die steile Treppe des ehemaligen Dienstboten-Aufgangs konnte erklommen werden. Für die Verpf legung war ebenfalls gesorgt. Kathrin Schöb zieht eine positive Bilanz: «Eine solche Mitmach-Aktion ist immer ein Wagnis. Es hätte sein können, dass niemand kommt. Wir sind sehr zufrieden mit der Beteiligung.»
Am 28. Mai, von 17 bis 19 Uhr, bietet sich für die Bevölkerung die nächste Gelegenheit, im Fricktaler Museum mitanzupacken. Es gibt genug zu tun.