Im Herbst 2026 messen Privatpersonen ihren Food Waste im Projekt «Aufgabeln! 2026». Das Projekt wurde 2023 und 2024 als Pilot in mehreren Gemeinden im Kanton Aargau erfolgreich durchgeführt. Nun erfolgt die Ausweitung auf die gesamte Schweiz. Das partizipative Projekt beantwortet ...
Im Herbst 2026 messen Privatpersonen ihren Food Waste im Projekt «Aufgabeln! 2026». Das Projekt wurde 2023 und 2024 als Pilot in mehreren Gemeinden im Kanton Aargau erfolgreich durchgeführt. Nun erfolgt die Ausweitung auf die gesamte Schweiz. Das partizipative Projekt beantwortet die zentralen Fragen: Wie viel Food Waste fällt an? Aus welchen Gründen? Und wie wird er entsorgt? Die erhobenen Daten werden anonymisiert ausgewertet. Für die Umsetzungspartner aus den Kantons- und Stadtverwaltungen bilden sie eine Grundlage für mögliche zukünftige Massnahmen. Die neu entwickelte App kann über die Messphase hinaus weiter genutzt werden. Dies ermöglicht Interessierten, ihr Verhalten über einen längeren Zeitraum beobachten zu können. In der Schweiz fallen jährlich rund 2,8 Millionen Tonnen vermeidbare Lebensmittelverluste entlang der gesamten Wertschöpfungskette an. Ein wesentlicher Teil davon entsteht in Haushalten und verursacht so rund ein Drittel der Umweltbelastung aus Food Waste. Die Folgen sind erheblich: Wenn Lebensmittel hergestellt, aber nicht konsumiert werden, führt dies zu unnötigen CO2-Emissionen, Biodiversitätsverlust sowie Land- und Wasserverbrauch. 25 Prozent der Umweltbelastung unseres Ernährungssystems sind auf Food Waste zurückzuführen – und letztlich wird auch das Haushaltsbudget belastet. Auch im Kanton Aargau werden Haushalte gesucht. (mgt/nfz)
www.catta.ch/aufgabeln2026