In einigen Gemeinden des oberen Fricktals kommt es bei den Gesamterneuerungswahlen am 28. September zu einer Kampfwahl, in manchen sind zu wenige Anmeldungen eingegangen und wiederum in anderen stellen sich genau so viele Personen zur Verfügung, wie Sitze vorhanden sind.
Susanne ...
In einigen Gemeinden des oberen Fricktals kommt es bei den Gesamterneuerungswahlen am 28. September zu einer Kampfwahl, in manchen sind zu wenige Anmeldungen eingegangen und wiederum in anderen stellen sich genau so viele Personen zur Verfügung, wie Sitze vorhanden sind.
Susanne Hörth
Wie viele andere im Kanton Aargau haben auch im Bezirk Laufenburg die meisten Gemeinden – 16 von insgesamt 18 – den 28. September für die Gesamterneuerungswahlen 2026/2029 festgesetzt. Die offizielle Anmeldefrist ist am 18. August abgelaufen. Bereits gewählt wurde in der Fusionsgemeinde Böztal. Dort fand die Erneuerungswahl des Gemeinderates für die kommende Legislatur bereits am 18. Mai statt. Damals konnten alle fünf Ratsmitglieder sowie der Gemeindeammann gewählt werden. Weil für das Amt des Vizeammannes keiner das absolute Mehr erreicht hatte, findet hierfür am 28. September ein zweiter Wahlgang mit zwei Kandidaten statt (die NFZ berichtete).
Nicht am 28. September, sondern bereits am 20. September bestimmt das Sissler Stimmvolk seine Behördenmitglieder in einer Versammlungswahl. Von den fünf bisherigen Gemeinderäten stellen sich vier wieder zur Verfügung.
Kampfwahlen
Ein Blick in die während der Anmeldefrist eingegangenen Kandidaturen zeigt, dass in einigen Gemeinden mehr Kandidatinnen und Kandidaten gemeldet sind, als Sitze zur Verfügung stehen. Spitzenreiter ist dabei Laufenburg. Hier wollen gleich acht Männer – zwei bisherige und sechs neue – in den Stadtrat einziehen. Eine Frauenkandidatur ist während der Anmeldefrist keine eingegangen. Je sieben Personen für den fünfköpfigen Gemeinderat stellen sich in Gipf-Oberfrick und Frick zur Wahl. So viele Personen haben sich auch in Mettauertal beworben. Hier wird es aber deshalb keine Kampfwahl geben, denn seit der Fusion im Jahr 2010 wird Mettauertal von einem siebenköpfigen Ratsgremium geführt.
Auswählen zwischen den Kandidaten können die Stimmberechtigten in Kaisten. Hier wollen sechs Kandidatinnen und Kandidaten einen der fünf Ratssitze erobern.
Nur vier Kandidaturen
Nicht genügend Frauen und Männer, die sich für ein Behördenamt zur Verfügung stellen, gibt es gleich in fünf Gemeinden des Bezirks Laufenburg. Nur je vier Personen haben sich während der offiziellen Anmeldefrist in Eiken, Herznach-Ueken, Wittnau, Wölf linswil und Zeihen beworben.
In Densbü ren, Gansingen, Münchwilen, Oberhof, Schwaderloch und Oeschgen sind je fünf Kandidaturen für den fünfköpfigen Gemeinderat eingegangen. In Oeschgen fehlt jedoch eine Kandidatur für das Amt des Gemeindeammannes.
Insgesamt 65 bisherige Ratsmitglieder wollen ihre Gemeinden weiter mitgestalten und stellen sich deshalb am 28. September nochmals für eine Amtsperiode zur Verfügung. Neu in die Exekutivgremien einziehen wollen 20 Frauen und Männer. Mehr Kandidatinnen und Kandidaten als Sitze vorhanden sind, gibt es in Frick, Gipf-Oberfrick und Kaisten zudem bei der Finanzkommission.
Am 28. September sind nicht nur die offiziell gemeldeten Kandidatinnen und Kandidaten als Gemeinderatsmitglieder wählbar. Im ersten Wahlgang können alle wahlberechtigten Stimmbürgerinnen und Stimmbürger in ihren jeweiligen Gemeinden Stimmen erhalten.