Der Steinbruch Gabenchopf auf dem Gemeindegebiet von Villigen ist seit 1954 in Betrieb. Das dem Steinbruch angeschlossene Zementwerk in Würenlingen produziert rund 20 Prozent des in der Schweiz hergestellten Zements. Mit der aktuellen Abbauetappe wurde der Abbau von Rohstoffreserven von 4,2 ...
Der Steinbruch Gabenchopf auf dem Gemeindegebiet von Villigen ist seit 1954 in Betrieb. Das dem Steinbruch angeschlossene Zementwerk in Würenlingen produziert rund 20 Prozent des in der Schweiz hergestellten Zements. Mit der aktuellen Abbauetappe wurde der Abbau von Rohstoffreserven von 4,2 Mio. Kubikmetern genehmigt. Die Abbaugenehmigung ist bis Ende 2028 befristet. Entsprechend dem kantonalen und nationalen Bedarf an Zementrohstoffen beabsichtigt die Holcim (Schweiz) AG, den Steinbruch zu erweitern. Die angestrebte Erweiterung des Steinbruchs Richtung Westen enthält rund 18 Millionen Kubikmeter Rohstoffreserven für zusätzliche 15 Jahre Abbau. Der Gemeinderat Villigen unterstützt das Vorhaben. Die Erweiterung des Steinbruchs trägt zur Sicherstellung der kurz- bis mittelfristigen Versorgung des Kantons Aargau und der Schweiz mit Zementrohstoffen bei. Die Erweiterung war bisher als langfristiges Vorhaben im Richtplan als Vororientierung vorgemerkt. Das Vorhaben wird nun von der Gemeinde zur Festsetzung im kantonalen Richtplan beantragt. Das Departement Bau, Verkehr und Umwelt legt das Vorhaben zur Anhörung und Mitwirkung während drei Monaten – bis am 5. April 2026 – öffentlich auf. (nfz)