Ausstellung zur Sommerakademie
Vom 30. August bis 6. September 2025 trafen sich 70 Studierende und junge Fachleute von 20 Hochschulen aus dem D‑A‑CH‑Raum am Hochrhein rund um Rheinfelden. In interdisziplinä‑ ren Teams entwickelten sie entlang von fünf Fokusgebieten ...
Ausstellung zur Sommerakademie
Vom 30. August bis 6. September 2025 trafen sich 70 Studierende und junge Fachleute von 20 Hochschulen aus dem D‑A‑CH‑Raum am Hochrhein rund um Rheinfelden. In interdisziplinä‑ ren Teams entwickelten sie entlang von fünf Fokusgebieten konkrete Projektideen von klimaangepassten Industrielandschaften bis zu rhein‑ übergreifenden Freiräumen und stellten diese der Öffentlichkeit vor. Das Ergebnis war eine geballte La‑ dung an konkreten Zukunftskonzep‑ ten, getrieben von jungen, kreativen Fachleuten, die Planung, Verwal‑ tung, Politik und Zivilgesellschaft zusammenbringen wollen.
Die Ergebnisse dieser Arbeit sind noch bis am 17. Mai 2026 auf der alten Rheinbrücke in Rheinfelden zu besichtigen. Im Fokusgebiet «Land‑ schaftspark 2.0» (Möhlin–Rhein‑ felden /Baden) wurden Agroforst, eine Renaturierung des Möhlin‑ bachs, Wildtierkorridore und die Flutung einer Kiesgrube vorgeschla‑ gen; kombiniert mit lokaler Kreis‑ laufwirtschaft (Biogas, reaktivierte Aquaponik) und einem Treffpunkt an Velorouten‑Knoten. A ndere Teams setzten auf Schutz, Wege und Bildung. Etwa ein «Landschafts‑ quartett», andere interpretierten den Raum als «Allmend 2.0» mit erlebbarer Ernährungslandschaft.
Auch die internationale «Doppel‑ stadt» Rheinfelden (DE/CH) wurde neu gedacht: von der «Rhein‑ trilogie» mit einem dritten, rhein‑ fokussierten Zentrum über das Motto «ver‑rhein‑en» (ein blau‑ grünes Band am Rhein mit stärkeren Uferwegen, Veloverbindungen und ÖV) bis zu «Zusammenstadt statt alleine» mit fünf Leitlinien: Identi‑ tät, Verbindung, Lebensqualität, Ab‑ hängigkeit und Beteiligung. Im «His‑ torischen Palimpsest» (Augusta Raurica) reichten die Ideen von ver‑ tikalen Verbindungen im 15‑Minu‑ ten‑Raum über eine neue Brücke Augst–Kaiseraugst bis zu «grünen Adern», die verstreuten Zeugnisse der Römerstadt zu einem erlebbaren Ganzen verknüpfen. (mgt/nfz)