Jenson Schmid hat an Welt- und Europameisterschaften sein Potenzial erkennen lassen
Jenson Schmid hat intensive Wochen hinter sich. Der Gipf-Oberfricker Snookerspieler hat im Januar an der WM in Bulgarien und diesen Monat an der EM in Spanien teilgenommen und wertvolle Erfahrungen ...
Jenson Schmid hat an Welt- und Europameisterschaften sein Potenzial erkennen lassen
Jenson Schmid hat intensive Wochen hinter sich. Der Gipf-Oberfricker Snookerspieler hat im Januar an der WM in Bulgarien und diesen Monat an der EM in Spanien teilgenommen und wertvolle Erfahrungen gesammelt.
Vom 1. bis 17. März 2026 fand im spanischen Gandia die Snooker-Europameisterschaft der Amateure statt. Jenson Schmid wurde vom Schweizer Nationaltrainer für alle Nachwuchskategorien (U16, U18, U21) sowie für die Herrenkategorie nominiert und war damit der einzige Schweizer Teilnehmer in den Altersklassen.
In der U16-Kategorie überzeugte er in der Gruppenphase mit drei Siegen ohne Frameverlust. Nach einem souveränen 3:0-Erfolg in der ersten K.-o.-Runde musste er sich im Achtelfinale einem Polen mit 1:3 geschlagen geben und belegte am Ende Rang 9. Auch in der U18-Kategorie gewann der Fricktaler alle Gruppenspiele, darunter ein viel beachtetes 3:1 gegen den topgesetzten Schotten Steven Wardropper. In der Runde der letzten 32 schied er jedoch nach einer 1:3-Niederlage gegen einen Rumänen aus und beendete das Turnier auf Rang 17. In der U21-Kategorie schliesslich verpasste er nach einer unglücklichen Auftaktniederlage den Einzug in die K.-o.-Phase.
Wertvolle internationale Erfahrung sammelte er auch in der Kategorie Herren mit über 170 Teilnehmern. Nach zwei knappen Niederlagen zum Auftakt gelang ihm im letzten Gruppenspiel ein klarer 3:0-Sieg gegen einen Tschechen. Auch wenn die ganz grossen Resultate ausblieben, zeigte der 16-Jährige bei der Europameisterschaft mehrfach seine Klasse und bewies, dass er mit Europas besten Nachwuchsspielern mithalten kann.
Die ganz grosse Snooker-Amateur-Bühne
Dass mit ihm international je länger desto mehr zu rechnen sein wird, unterstrich Jenson Schmid zuvor bereits im Rahmen der WSF-Weltmeisterschaften in Sofia (Bulgarien) von Mitte Januar. Dort startete er sowohl in der Kategorie U19 als auch bei den Herren inmitten eines grossen internationalen Teilnehmerfelds, besonders aus dem asiatischen Raum.
In der U19-Kategorie verpasste der Fricktaler die Qualifikation für die K.-o.-Phase denkbar knapp – am Ende fehlte ihm lediglich ein Frame zum Einzug unter die besten 32. In der Herrenkategorie mit über 200 Teilnehmern – darunter zahlreiche Spieler mit Erfahrung auf der Profitour – gewann er zunächst, musste sich dann aber erfahreneren Spielern, unter anderem einem ehemaligen Profi, geschlagen geben.
Sowohl an der WM wie an der EM sammelte Jenson Schmid wertvolle internationale Erfahrung auf höchstem Niveau. Ein weiterer wichtiger Schritt für seine weitere sportliche Entwicklung und die Bestätigung seines Potenzials für zukünftige Erfolge. (mgt/sir)