Mehr Sicherheit im Alltag: ein Vortrag von Pro Senectute in Zuzgen
Wie Hilfsmittel ältere Menschen unterstützen können, möglichst lange selbständig zu Hause zu leben. Zwei Fachleute informierten.
Die Seniorenarbeit «60plus» der reformierten Kirchgemeinde Wegenstettertal ...
Mehr Sicherheit im Alltag: ein Vortrag von Pro Senectute in Zuzgen
Wie Hilfsmittel ältere Menschen unterstützen können, möglichst lange selbständig zu Hause zu leben. Zwei Fachleute informierten.
Die Seniorenarbeit «60plus» der reformierten Kirchgemeinde Wegenstettertal begrüsste mit Marcel Kiefer und Caroline Stegerer zwei Fachleute von Pro Senectute beider Basel. Beide zeigten mit praktischen Demonstrationen, welche Hilfsmittel gehbehinderte und sturzgefährdete Menschen im Alltag unterstützen können. Besonders geschätzt wurden die anschaulichen Erklärungen und die konkreten Tipps, die sich direkt im Alltag umsetzen lassen.
Der Sturzprävention kommt eine besondere Bedeutung zu. Denn viele Unfälle älterer Menschen ereignen sich im Haushalt. Ein Sturz kann schwerwiegende Folgen haben und die Selbständigkeit dauerhaft einschränken. Marcel Kiefer machte deutlich, wie wichtig es ist, die eigene Wohnumgebung sicher zu gestalten und geeignete Hilfsmittel einzusetzen. Dabei wurde auch mit einem Irrtum aufgeräumt: Ein Gehstock allein bietet keine ausreichende Sturzprävention. Entscheidend sind die richtige Auswahl und die korrekte Anwendung der Hilfsmittel.
Vom Duschstuhl bis zum Rollator
Die vorgestellten Hilfsmittel waren ausgesprochen alltagsnah. Für das Badezimmer wurden beispielsweise Badewannenbretter, Duschstühle, Haltegriffe und rutschhemmende Duschmatten empfohlen. Besonders viel Aufmerksamkeit erhielten die Rollatoren. Wie wertvoll die persönliche Beratung ist, zeigte sich unmittelbar während der Demonstration: Eine Teilnehmerin nutzte die Gelegenheit, ihren eigenen Rollator fachgerecht anpassen zu lassen.
Der Anlass zeigte eindrücklich, wie viel sich mit einfachen, passenden Massnahmen für mehr Sicherheit und Lebensqualität erreichen lässt. Die zahlreichen interessierten Fragen und die praktische Demonstration machten den Vortrag zu einer wertvollen Veranstaltung. Die wichtigste Erkenntnis: Wer sich frühzeitig informiert und geeignete Hilfsmittel nutzt, kann die Selbständigkeit im Alltag länger bewahren. (mgt)