Die «Chaiseraugster Chilbi» vom Wochenende hat trotz Regen und kühlen Temperaturen überzeugt. Vierzig lokale Anbieter sorgten für ein vielfältiges Angebot. René Käslin, Präsident der IG Chilbi, zog letztlich ein positives Fazit.
Willi Wenger
Am Wochenende herrschte in ...
Die «Chaiseraugster Chilbi» vom Wochenende hat trotz Regen und kühlen Temperaturen überzeugt. Vierzig lokale Anbieter sorgten für ein vielfältiges Angebot. René Käslin, Präsident der IG Chilbi, zog letztlich ein positives Fazit.
Willi Wenger
Am Wochenende herrschte in Kaiseraugst Ausnahmezustand – trotz Regen und tiefen Temperaturen. Die gesperrte Dorfstrasse glich einer Festmeile, welche durch das OK der «Chaiseraugster Chilbi» mit vierzig Standbetreibern inszeniert wurde. Das Angebot war einmal mehr gross und vielfältig zugleich.
Das Volksfest, welches in der heutigen Form seit den frühen 1970er-Jahren stattf indet und dessen Ursprung im «Nachkriegs-Kaiseraugst» im Jahr 1945 zu suchen ist, zeigte sich trotz allem von seiner besten Seite. René Käslin, Präsident IG Chilbi, zog gegenüber der NFZ jedenfalls ein positives Fazit. «Ja, es hat alles bestens geklappt und wir verbuchten auch keine Unfälle. Ich bin dankbar ob dieser Situation, wenn auch der Besucherandrang etwas durchzogen war». Käslin sagte weiter, dass er wie immer viele Heimweh-Kaiseraugster getroffen habe. Er sprach von einem Nach-Hause-Kommen vieler auswärtiger Besucherinnen und Besuchern, welche die Chilbi als festen Bestandteil in ihrem Jahreskalender notiert hätten.
Besonderheit der «Chaiseraugster Chilbi», wo nur Gruppen, Institutionen oder Privatpersonen mitmachen dürfen, welche einen Bezug zum Dorf haben, also dort arbeiten, wohnen oder in einem Verein Mitglied sind, tat dem Ganzen keinen Abbruch. Im Gegenteil. Die Verwurzelung und der Kitt zu Kaiseraugst war spürbar. Kinder und Jugend liche vergnügten sich unter anderem beim Karussell fahren oder beim Rundendrehen mit den «Putschautos».
Applaus für die Musikgesellschaft
Am Sonntag war eines der Glanzlichter zudem das Frühschoppenkonzert der Musikgesellschaft, welche unter der Direktion von Philippe Wendling ihr Können präsentierte und dabei grossen Applaus erhielt. Nicht unerwähnt bleiben darf schliesslich das Engagement der Einwohner- wie der Ortsbürgergemeinde.
Präsident René Käslin sagte zur NFZ, dass ohne deren Mitwirken die Chilbi nicht durchführbar wäre. «Sie unterstützten die Chilbi mit dem Feuerwehrdienst, dem Samariterdienst, der Sicherheit und sie stellten die WC-Wagen», deshalb dankte Käslin den Behörden für ihren substanziellen Beitrag.