Kürzlich nahm ich in Buchs bei Aarau an einer Klassenzusammenkunft teil. Auswärts wurden mir die Bekanntheitsgrade von unserem Bären und unserer Post in Bözen vordoziert: Der Bären sei doch bekannt für seine Metzgete. Mit dem typischen Bären des Berner Aargaus, ...
Kürzlich nahm ich in Buchs bei Aarau an einer Klassenzusammenkunft teil. Auswärts wurden mir die Bekanntheitsgrade von unserem Bären und unserer Post in Bözen vordoziert: Der Bären sei doch bekannt für seine Metzgete. Mit dem typischen Bären des Berner Aargaus, den heimeligen Gasträumen und dem Kachelofen. Im Bären fühlt man sich zu Hause. Beim Pöschtli, unserer Post, kommen Gourmets in den Genuss feiner Spezialitäten. Hier werden die besten Köche ausgebildet wie kürzlich der schweizweit bekannte André Kneubühler. Die Kronenhalle von Zürich hier in Bözen. Ich war natürlich stolz, dies weitab von Bözen erfahren zu dürfen. Im zehn Mal grösseren Buchs vermisst man diesen Bözer Beizen-Geist. Kein Restaurant in Buchs kann diese Gediegen- und Geborgenheit bieten, tragt Sorge dazu, meinte eine Kollegin, welche seinerzeit für das «gelbe Heftli» in Sachen Gastromonie schrieb. In Bözen macht man etwas richtig oder lässt es bleiben, so lernte ich als damals Zugezogener meine Leute kennen. Die Geselligkeit der Bözener hat es mir angetan, getreu der legendären Aussage von unserem Ursi Hans (Pfister Hans): «wir sind unter den Reben aufgewachsen und nicht unter den Apfelbäumen».
HANS PETER JOSS, BÖZEN