Der traditionelle Fraktionsausflug der SVP-Fraktion des Aargauischen Grossen Rats fand letzten Dienstag statt. Jedes Jahr wird dabei ein anderer Bezirk unseres Kantons gewählt, 2026 war der Bezirk Rheinfelden an der Reihe.
So trafen ab etwa 11 Uhr rund 130 aktive und ehemalige ...
Der traditionelle Fraktionsausflug der SVP-Fraktion des Aargauischen Grossen Rats fand letzten Dienstag statt. Jedes Jahr wird dabei ein anderer Bezirk unseres Kantons gewählt, 2026 war der Bezirk Rheinfelden an der Reihe.
So trafen ab etwa 11 Uhr rund 130 aktive und ehemalige Gross-, Regierungs- und Gemeinderäte, Angehörige von Gerichten und andere Mandatsträger der SVP in der Schlösslistube der Brauerei Feldschlösschen ein. Das Mittagessen war begleitet von kurzen, aber prägnanten Reden des Fraktionschefs Pascal Furrer, vom Präsidenten der SVP Aargau Andreas Glarner, Regierungsrat Jean-Pierre Gallati und Bezirksparteipräsidenten Andy Steinacher, welcher den Anlass zusammen mit seinem Team aus dem Vorstand organisiert hat.
Wie es in der Mitteilung heisst, waren die Kantonalpolitik und die Erfolge, die die SVP zusammen mit den anderen Bürgerlichen in dieser Legislatur im Grossen Rat erzielt haben, im Mittelpunkt der Reden, aber auch eidgenössische Themen wurden angesprochen. «Unser Land ist nicht auf die Risiken einer unfriedlichen, multipolaren Welt vorbereitet. Die Armee ist nicht in der Lage, unser Land zu verteidigen – man hat den Aufwuchs immer wieder hinausgezögert, und jetzt wird die Lage kritisch», hiess es aus den Reihen der Redner. In diesem Zusammenhang wurde auf die wichtigen eidgenössischen Abstimmungen vom Juni hingewiesen: Die Reform des Zivildienstgesetzes, die die Bestände der Armee und damit die Sicherheit der Schweiz etwas stabilisieren sollen, und die Nachhaltigkeitsinitiative.
Wichtige Rolle Rheinfeldens und des Fricktals
Nach dem Mittagessen teilten sich die Anwesenden in verschiedene Gruppen auf. Eine Delegation besuchte die Brauerei Feldschlösschen, eine weitere die Reha-Klinik. Der Besuch bei der Saline Riburg und eine Wanderung ins Magdenertal mit Besuch der Sperrstelle Ängi Ost des Bunkervereins Magden standen für zwei weitere Gruppen auf dem Programm, und eine Gruppe nahm am traditionellen Jass-Nachmittag teil. Die wichtige Rolle Rheinfeldens als Industriestandort für essenzielle Güter, als Gesundheitsstandort und als wichtiger Raum in der Verteidigung wurde dabei den Teilnehmern aus allen Teilen des Aargaus eindrücklich vor Augen geführt, und das Fricktal als essenzieller Bestandteil des vielfältigen Kantons hervorgehoben.
Am Ende des Nachmittags trafen sich alle wieder zum Apéro Riche, wo die lebhaften Gespräche zu politischen und weniger politischen Themen ihre Fortsetzung fanden. (mgt/nfz)