«Die schönste Ecke des Kantons»
05.09.2023 Wegenstetten«Dieses Wochenende ist Wegenstetten die schönste Ecke des Kantons Aargau», meinte Regierungsrat Alex Hürzeler, als er die Grüsse der Kantonsregierung überbrachte. Rund 24 000 Besucherinnen und Besucher vergnügten sich am Wochenende am Dorffest in Wegenstetten. ...
«Dieses Wochenende ist Wegenstetten die schönste Ecke des Kantons Aargau», meinte Regierungsrat Alex Hürzeler, als er die Grüsse der Kantonsregierung überbrachte. Rund 24 000 Besucherinnen und Besucher vergnügten sich am Wochenende am Dorffest in Wegenstetten. Viele kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus.
Während vier Jahren haben sie auf dieses Wochenende hingearbeitet. Jetzt endlich kam die grosse Belohnung für den langen Schnauf, den die Wegenstetterinnen und Wegenstetter bewiesen haben.
Janine Tschopp
«Wenn Petrus kein Wegenstetter ist», meinte Sascha Gut, OK-Präsident des Wegenstetter Dorffests, anlässlich der Eröffnungsfeier am Freitagabend. Gemeindeammann Felix Wendelspiess erklärte, dass Wegenstetten 1246 erstmals urkundlich erwähnt worden sei. Entsprechend wollte man vor zwei Jahren den 775. Geburtstag feiern. Aufgrund der Verschiebung durch Corona sind mittlerweile 777 Jahre daraus geworden. «Dieses Wochenende ist Wegenstetten die schönste Ecke des Kantons Aargau», meinte Regierungsrat Alex Hürzeler und überbrachte die Grüsse der Kantonsregierung. Mit dem «Göttibatzen» werde eine anstehende Erneuerung des Spielplatzes beim Primarschulhaus finanziert. Nachdem Sascha Gut das Dorffest offiziell als eröffnet erklärt hatte, präsentierte das zehnköpfige OK den Dorffest-Flashmob.
Flanieren, staunen, geniessen
Laut Schätzung der Organisatoren waren es rund 24 000 Besucherinnen und Besucher, welche am Wochenende nach Wegenstetten strömten. Viele kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus, mit welcher Detailverliebtheit die verschiedenen Beizli und das ganze Dorf geschmückt waren. Weder beim Bau noch bei der Dekoration ihrer Lokale scheuten die Dorfvereine irgendwelchen Aufwand. So wurden zum Beispiel die Getränke in der Föhrlialp-Lounge aus einer gebauten Gondel heraus serviert. In der Schlagerbude Sweet Caroline waren die Platzteller Langspielplatten und es erklangen alte Schlager aus einer Jukebox. In der Ölwechsel-Bar sassen die Gäste auf Ölfässern, die zu gepolsterten bequemen Stühlen umfunktioniert wurden.
Ein überglücklicher OK-Präsident
Am Sonntagabend sprach die NFZ mit einem überglücklichen OK-Präsidenten. «Ich bin absolut happy. Es ist traumhaft, was hier passiert ist», sagte Sascha Gut. Er erwähnte insbesondere das Miteinander und die friedliche Stimmung, welche das ganze Wochenende zu spüren waren. Selbst wenn das Dorf noch so voll und die 19 Beizli und Bars auf Hochtouren funktionieren mussten.
Er spürte die grosse Wertschätzung der Besucher und Besucherinnen, welche durchs Dorf flanierten und eine grosse Freude an den vielen kleinen Details hatten. Sascha Gut erwähnte, dass es nicht nur das OK, sondern auch die Vereine waren, welche über die ganze lange Vorbereitungszeit zu 100 Prozent mitgezogen hätten und den Anlass zu dem aussergewöhnlichen Fest gemacht haben, was es dann schliesslich war. «Insgesamt waren 1000 Helfer und Helferinnen im Einsatz», erklärte Sascha Gut.
Die nächsten Tage sind dem Abbau und dem Aufräumen gewidmet, so dass Wegenstetten Ende Woche wieder aussehen wird, wie wenn fast nichts gewesen wäre. Der grosse Dorffest-Geist, der sich in den letzten vier Jahren in diesem 1000-Seelen-Dorf entwickelte und am Wochenende zum Höhepunkt kam, wird aber sicher noch lange nachhallen.







