Am ersten Junisamstag präsentiert die Volkskunstbühne Rheinfelden ihr neues Stück «Die Reise nach Wien», das in Laufenburg zur Uraufführung gelangt, bevor es zu weiteren Aufführungen in Rheinfelden, Lörrach, Bad Säckingen und Grenzach-Wyhlen kommen ...
Am ersten Junisamstag präsentiert die Volkskunstbühne Rheinfelden ihr neues Stück «Die Reise nach Wien», das in Laufenburg zur Uraufführung gelangt, bevor es zu weiteren Aufführungen in Rheinfelden, Lörrach, Bad Säckingen und Grenzach-Wyhlen kommen wird. Das Theaterstück erzählt vom Kampf um den Erhalt des Fridolinstiftes in Säckingen. Die Äbtissin Mari-Anna von Hornstein-Göffingen reiste 1785 nach Wien, um dem kaiserlichen Dekret zur Schliessung des Frauenstiftes die Stirn zu bieten. Nach zähen Verhandlungen und einem glücklichen Zufall gelang es ihr, die Existenz des Frauenstiftes für weitere 20 Jahre zu sichern.
«Die Reise nach Wien» beruht auf dem Roman «Die letzte Äbtissin» von Sandhya Hasswani. In enger Zusammenarbeit mit der Autorin hat Dietmar Fulde das Stück sowohl historisch als auch mit Blick auf die Situation moderner Frauen inszeniert. Neben sieben Schauspielerinnen und Schauspielern der Volkskunstbühne wirken auch die Laufenburger Sonja Wunderlin und Gabriel Kramer mit. Das Musikerduo hat eigens drei Lieder für das Theaterstück komponiert. (mgt)
Volkskunstbühne Rheinfelden: Die Reise nach Wien in der Laufenburger Kultschüür: Samstag, 6. Juni, 20 Uhr. Reservation: Telefon 004162 874 3012, E-Mail reservation@kultschuer.ch