«FerienSpass 2026» hat im ganzen Fricktal Freude bereitet
So vielfältig das Angebot der drei Ferienspass-Organisationen, so einheitlich positiv und freudig sind die Rückmeldungen, die bei Karin Mahrer im Bezirk Rheinfelden, bei Joëlle Tobler und Sarah Laneri in den Regionen Frick und ...
«FerienSpass 2026» hat im ganzen Fricktal Freude bereitet
So vielfältig das Angebot der drei Ferienspass-Organisationen, so einheitlich positiv und freudig sind die Rückmeldungen, die bei Karin Mahrer im Bezirk Rheinfelden, bei Joëlle Tobler und Sarah Laneri in den Regionen Frick und Laufenburg eingegangen sind.
Simone Rufli
Es ist diese wunderbare Mischung aus tierischen Begegnungen, sportlichen Herausforderungen, handwerklichen Erfahrungen, experimentellen Aha-Erlebnissen und Spannung, die den Ferienspass im Fricktal zum Höhepunkt der ersten beiden Sommerferienwochen macht. Hinter dem Angebot stehen drei Teams. Die NFZ hat sie um ein Fazit zur Ausgabe 2026 gebeten.
Rheinfelden: Waldseilpark top
Im Bezirk Rheinfelden wurden 286 Kurse und 3250 Kursplätze angeboten. Die Auslastung lag bei 88 Prozent. «Ein guter Jahrgang», findet Karin Mahrer. In der ersten Anmeldephase konnten sich die Kinder für sechs bis acht Kurse einschreiben. «50 Prozent haben das gemacht.» In Phase zwei waren weitere Anmeldungen möglich. «Es gab Kinder, die insgesamt 18 Kurse besuchten.» Waren in anderen Jahren Hochwasser oder Gewitter ein Problem, war es diesmal die Hitze. «‹Umgang mit Hund› und ‹Tieren Kunststücke beibringen› mussten in der zweiten Woche abgesagt werden.» Die Hitze hatte aber auch Vorteile: «Auffallend wenige Kinder mussten infolge Krankheit kurzfristig absagen.» Den grössten Ansturm gab es in Rheinfelden auf den Waldseilpark, wo sich 99 Kinder um 25 Kursplätze bewarben. «Wir haben kurzfristig zwei Zusatzkurse organisiert, so dass am Ende 75 Kinder teilnehmen konnten.»
Region Laufenburg: Flexibilität
Am Ferienspass Region Laufenburg nahmen 249 Kinder teil, angeboten wurden 115 Kurse. Einzig der Kurs «Glühwürmchen-Exkursion» im Wald musste wegen Gewitterwarnung abgesagt werden. Heikel sei es wegen der Hitze beim Kurs «Backen mit Anna» geworden, so Sarah Laneri. «Da musste die Kurszeit verkürzt werden, damit die Kuchen schneller verziert und zurück in die Kälte kamen.» Gab es Kurse mit wenigen Teilnehmenden, so sei verschoben und zusammengelegt worden, «damit überall die Mindestteilnehmerzahl erreicht und der Kurs durchgeführt werden konnte.»
Bei Jugendlichen beliebt waren die Nothelfer-Kurse. Gut angekommen ist auch der erstmals angebotene Gamertreff. «Erfreulich ist auch die finanzielle Lage dank Sponsoren und Gratis-Räumen von Gemeinden und Kirchgemeinden. Für diese Unterstützung sind wir sehr dankbar», so Sarah Laneri.
Region Frick: Motocross der Hit
Beim Ferienspass Region Frick war Graffiti neu im Angebot «und gleich ein Erfolg», wie Joëlle Tobler erklärt. «Das Highlight aber war Motocross.»
Neben den Dauerbrennern mit Tieren, wie gewohnt hoch im Kurs, standen im ganzen Fricktal die Angebote von Feuerwehren, Kantonspolizei, Bäckereien und Handwerksbetrieben. Für Joëlle Tobler dürften es noch mehr Betriebe sein: «Eine Teilnahme würde die Attraktivität des Ferienspasses für 13- bis 16-Jährige erhöhen und letztlich auch den Betrieben helfen.»
Viel Arbeit im Hintergrund
Alle drei Organisations-Teams sind zufrieden mit dem «FerienSpass 2026» und freuen sich über die positiven Rückmeldungen.
Die Freude der Kinder, der Dank der Eltern – sie sind wichtig und entschädigen für den grossen organisatorischen Aufwand, ohne den die ersten zwei Wochen den Kindern im Fricktal nicht so viel Spass machen würden.