Resümee zur Firmung in Mettau
In der Kirche im Mettauertaler Ortsteil Mettau wurde vor wenigen Tagen das Sakrament der Firmung gespendet. Das Thema des Firmweges lautete «Mein Glaubens-/Lebensweg». Wie wohl jede Person zu reflektieren vermag, die über ihr eigenes Leben ...
Resümee zur Firmung in Mettau
In der Kirche im Mettauertaler Ortsteil Mettau wurde vor wenigen Tagen das Sakrament der Firmung gespendet. Das Thema des Firmweges lautete «Mein Glaubens-/Lebensweg». Wie wohl jede Person zu reflektieren vermag, die über ihr eigenes Leben und ihren Glauben nachdenkt, verlaufen diese Wege selten geradlinig. Zwar wünschen sich viele, dass der Weg leicht begehbar sei, es die eine oder andere Möglichkeit zum Verschnaufen gibt und man sich an der Natur ringsum erfreuen kann. Doch wo bliebe da das authentische Leben? Das Ungewisse? Die Schwierigkeiten, die man meisterte, und die Konflikte, denen man mutig entgegentrat? In der Rückschau auf bereits vergangene Wege bleiben uns meistens nicht die geradlinigen in Erinnerung, sondern jene, auf denen man etwas gewagt, sich körperlich seinen Grenzen gestellt hat, von der Flora und Fauna überrascht wurde oder nette, spontane Begegnungen erlebte.
Die Firmfeier stand repräsentativ für einen Etappenabschnitt, der nicht so verlief wie geplant. Es gab Widrigkeiten wie den krankheitsbedingten Ausfall des Sakristans, das verspätete Läuten der Glocken oder eine Technik, die etwas mehr Aufmerksamkeit als sonst benötigte. Hinzu kamen ein vertauschtes Firmversprechen, kleine Versprecher und unruhige Momente. Und dennoch waren diese «Störungen» im Rückblick nicht präsent. Als Teilnehmerin und zugleich Gast blieb mir vor allem das Miteinander in Erinnerung: Gemeinsam wurde der Weg gestaltet. Als ein Mikrofon ausfiel, wurden alle ganz ruhig, lauschten aufmerksam und versuchten, jedes Wort zu verstehen. Beim gemeinsamen Firmversprechen ermutigten sich die Firmlinge gegenseitig. Eine Person meinte im Nachgang, dass es genau passend für die Gruppe war. Denn es muss nicht immer alles strikt nach Ablauf funktionieren – solange der Humor und das Miteinander nicht fehlen. Und so sassen alle gemeinsam beim Apéro, teilten Erlebnisse, kamen ins Gespräch und freuten sich, noch ein bisschen Zeit miteinander verbringen zu können.
Mit den schönen Erinnerungen an diesen Tag und die gemeinsame Zeit wird herzlich allen Personen gedankt, die diese Firmfeier ermöglicht haben: Stefan Essig für die Spende der Firmung, Sebastian Leber für das Amt des Sakristans, Bettina Huber für die Lesung und die Koordination mit den Minis. Für die Minis Elena, Mika, Jennifer und Alena. Für die musikalische Begleitung Hiltrud Krack sowie für die fotografische Dokumentation Rolf Prions. Und natürlich Elisabeth Keller und Nicole Prions für die Bereitstellung des Apéros. (mgt)