Die besten «Chriesi»

  17.06.2026 Aargau

Aargauer Kirschenqualitätswettbewerb 2026

Gut Kirschenessen ist dieses Jahr bei Andy und Pia Steinacher in Schupfart. Sie erreichten das Spitzenresultat und den Jahressieg.

Dem Wettbewerb der Aargauer Kirschenproduzenten stellten sich 12 Teilnehmer, die auf rund einem Viertel der Aargauer Kirschenanbauf läche Tafelkirschen produzieren. Sie wurden kurz vor Erntebeginn von zwei Experten des Aargauer Obstverbands besucht. Bei der Bewertung wurden der Fruchtbehang, die Fruchtgrösse, die Fruchtqualität und der Gesamteindruck der Kirschenkultur am höchsten gewichtet.

Sieger stammt aus Schupfart
Gewonnen haben in diesem Jahr Andy und Pia Steinacher in Schupfart. Sie erreichten das Spitzenresultat und den Jahressieg. Somit geht der Spitzenplatz für Aargauer Kirschen ins Fricktal. Das diesjährige Klima scheint der Königin der Sommerfrüchte zu passen. In allen drei bekannten Kirschenregionen gedeihen die Früchte sehr gut. Dies ist aber nicht immer selbstverständlich, so mussten auch in diesem Jahr die Kirschenproduzenten in den kalten Frostnächten in den letzten Märztagen um ihre Ernte bangen. Mit aufwändigen Vorbeugemassnahmen wie das Anzünden von Frostkerzen wurde die Ernte gerettet. Trotz den herausfordernden Witterungsbedingungen im April und Mai mit Trockenheit und hohen Temperaturen sind die Erträge und namentlich die Qualität in diesem Jahr im Kanton Aargau hervorragend. Alle 12 Teilnehmer schafften es in die Medaillenränge. Die moderne Kirschenanlage von Andy und Pia Steinacher ist witterungsgeschützt gegen Hagel und Regen, sowie mit Netzen gegen Vögel und gegen die neuen, aggressiven Schädlinge Kirschessigfliege sowie Wanzen und zeigt sich zu Beginn der Ernte in einem hervorragenden Zustand. Proppenvoll hängen die Bäume mit Kirschen in augenscheinlicher, vorzüglicher Qualität. Die Kirschenproduzenten erwarten in diesem Jahr in allen Anbaugebieten der Schweiz mit gegen 2,4 Millionen Kilogramm Tafelkirschen eine gute Ernte. Diese liegt rund 20 Prozent über dem Durchschnitt der letzten fünf Jahre und leicht über dem Vorjahr. Knapp jede dritte Tafelkirsche wird in den Nordwestschweize Kantonen Aargau, Baselland und Solothurn geerntet. Die bereits begonnene, noch rund vier bis fünf Wochen dauernde, sehr gute Kirschenernte sei der Lohn für die Investition in den kapitalintensiven, witterungsgeschützten modernen Kirschenanbau, meint der Betriebsleiter Andy Steinacher, der auf 2 Hektaren, rund drei Fussballfeldern, Tafelkirschen auf 2000 Bäumen in Reih und Glied produziert. «In den Früchten steckt die Arbeit eines ganzen Jahres», ergänzt Steinacher und freut sich auf die Ernte der Königin der Sommerfrüchte, der Kirschen, mit den klangvollen Namen wie: Grace Star, Nimba, Sweet Lorenz, Vanda, Tamara, Christiana, Carmen, Kordia bis zur Regina. (mgt/nfz)


Image Title

1/10

Möchten Sie weiterlesen?

Ja. Ich bin Abonnent.

Haben Sie noch kein Konto? Registrieren Sie sich hier

Ja. Ich benötige ein Abo.

Abo Angebote