Seine letzten Atomreaktoren hat Deutschland im April 2023 abgeschaltet. Ein Endlager für die Abfälle muss allerdings noch gefunden werden. Seit 2017 sucht die Bundesgesellschaft dafür nach einem geeigneten Standort der Sicherheit für eine Million Jahre bieten soll. Das ...
Seine letzten Atomreaktoren hat Deutschland im April 2023 abgeschaltet. Ein Endlager für die Abfälle muss allerdings noch gefunden werden. Seit 2017 sucht die Bundesgesellschaft dafür nach einem geeigneten Standort der Sicherheit für eine Million Jahre bieten soll. Das künftige Endlager muss 27 000 Kubikmeter hochradioaktiven Atommüll aufnehmen, der sich über die 60 Jahre Atomkraft angesammelt hat. Derzeit liegt er in oberirdischen Zwischenlagern. Gesucht wird eine geologische Formation in 300 bis 1000 Metern Tiefe, die über den Zeitraum von einer Million Jahre stabil bleiben und dichthalten muss. Die zuständige Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) hat kürzlich ihren aktuellen Arbeitsstand vorgestellt. Im Rennen sind auch mehrere grosse Gebiete in Baden-Württemberg. Es handelt sich um Flächen bei Vöhrenbach im Hochschwarzwald und Areale zwischen St. Georgen, Schiltach und Hornberg. Auch im Nordschwarzwald ist ein breiterer Streifen von der Ortenau bis nach Bad Wildbad betroffen. Die Experten sind sich einig. Wenn ein Atomendlager in Baden-Württemberg gebaut wird, dann entsteht es im Schwarzwald. Über den definitiven Standort muss der Deutsche Bundestag entscheiden. (Zi)