Immer mehr Mädchen treten dem Verein bei
Der FC Frick erweitert sein Angebot für Mädchen. Nach dem erfolgreichen Start mit FF17- und FF14-Teams, ist jetzt ein FF9-Team im Aufbau. Am Mittwochnachmittag kamen die Jüngsten zum Schnuppertraining.
Simone Rufli
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Immer mehr Mädchen treten dem Verein bei
Der FC Frick erweitert sein Angebot für Mädchen. Nach dem erfolgreichen Start mit FF17- und FF14-Teams, ist jetzt ein FF9-Team im Aufbau. Am Mittwochnachmittag kamen die Jüngsten zum Schnuppertraining.
Simone Rufli
Zwei Jahre ist es her, da rief der FC Frick Mädchen und junge Frauen der Region zu den ersten Schnuppertrainings aufs Ebnet. Einmal rufen genügte und rund 30 Mädchen kamen, viele von ihnen, um zu bleiben. Die Nachfrage war so gross, dass gleich im ersten Jahr ein Team den Meisterschaftsbetrieb in der 3. Stärkeklasse aufnehmen konnte, ein weiteres Team beschränkte sich vorerst aufs Trainieren. Inzwischen spielt das FF17-Teenager-Team in der 3. Stärkeklasse 11er-Fussball über 90 Minuten auf dem grossen Feld und das FF14-Team in der 2. Stärkeklasse 9er-Fussball auf dem kleineren Platz.
Für jedes Alter etwas anbieten
Immer mehr Mädchen wollen Fussball spielen. Das zeigt sich auch am regen Interesse am Schnuppertraining an diesem Mittwochnachmittag, das Ramona Erb leitet. Neunjährige und jünger wurden eingeladen; bleiben genug, geht im Sommer ein FF9-Team an den Start. «Unser Ziel ist es, allen etwas anbieten zu können», sagt Ariane Schmid. So gross der Zuspruch bei den Jüngsten – bei den Buben werden seit Jahren schon Wartelisten geführt, und das nicht nur beim FC Frick – umso schwieriger werde es auch bei den älteren Mädchen, ein genug breites Kader zur Verfügung zu haben, weiss Ariane Schmid aus Erfahrung.
Noch bis im Sommer trainiert die Verantwortliche für Damen und Juniorinnen das FF17-Team, dann konzentriert sie sich wieder vermehrt auf das eigene Spiel. Wie die Mädchen, die an diesem Nachmittag auf dem Ebnet trainieren, hat auch Ariane Schmid früh mit Fussball spielen angefangen und ist dem Sport treu geblieben. Um ihre Freude am Fussballsport weiterzugeben, fährt sie seit zwei Jahren zweigleisig: Mit dem Frauenfussball-Team (FFT) Fricktal spielt sie in der 2. Liga und als Trainerin im Nachwuchsbereich ist sie bemüht, der Mädchen-Abteilung im FC Frick zu einem stabilen Fundament zu verhelfen. Das Ziel, das sie dabei verfolgt: ein lückenloser Weg vom Mädchen-Fussball der Neunjährigen und jünger bis hinauf zu den Aktiven.
Von der 2. bis zur 4. Liga
Im Sommer, wenn das FF17-Team vom Vater einer Spielerin trainiert wird, kann sich Ariane Schmid wieder vermehrt auf das eigene Spiel in der 2. Liga konzentrieren. Dort oben, bei den Aktiven, hat sich das FFT Fricktal ideal positioniert mit je einem Team in der 2., der 3. und der 4. Liga. Ideal, um sich untereinander auszuhelfen. Ideal auch, damit die Spielerinnen sich entwickeln können und Perspektiven haben. Eine Perspektive für den FC Frick? Ariane Schmid: «In ein paar Jahren vielleicht einen Ableger des FFT Fricktal hier in Frick zu haben.» Apropos Perspektiven: Aus dem FF14-Team wurden bereits Spielerinnen abgeworben – als Goalie nach Aarau und in die Aargauer Auswahl.