Der Fricker Fasnachtsmarkt hat in seiner langen Laufbahn wohl schon einige Wetterkapriolen erlebt. Aber die diesjährige Ausgabe dürfte in Sachen Garstigkeit ganz oben auf der Hitliste stehen.
Sonja Fasler
Nicht nur die immer wiederkehrenden Regenschauer machten ...
Der Fricker Fasnachtsmarkt hat in seiner langen Laufbahn wohl schon einige Wetterkapriolen erlebt. Aber die diesjährige Ausgabe dürfte in Sachen Garstigkeit ganz oben auf der Hitliste stehen.
Sonja Fasler
Nicht nur die immer wiederkehrenden Regenschauer machten sowohl den Besuchern als auch den Marktfahrern das Leben schwer, sondern auch die kräftigen Windböen, die immer wieder über die Stände hinwegfegten. So war es kaum verwunderlich, dass der grosse Publikumsansturm ausblieb und unter den wenigen Besuchern nur ganz vereinzelte verkleidete Fasnächtler auszumachen waren. Und ebenso wenig erstaunte es, dass einige Marktfahrer bereits Mitte Nachmittag entnervt aufgaben, ihre Ware einpackten und die Stände abbauten. Wer keinen stabilen Unterstand hatte, dem fegte der Sturm alles weg oder sorgte zumindest regelmässig für Wasserlawinen von den Blachendächern. Auch das Karussell war meist mangels kleiner Gäste verwaist.
Wenigstens liessen sich die für den Nachmittag angekündigten Guggenmusiken nicht ins Bockshorn jagen. Mit Pauken und Trompeten bliesen sie dem grausligen Winterwetter kräftig den Marsch – hoffentlich hat es der Frühling gehört.