Am vergangenen Samstag waren rund 40 Microlinos in Rheinfelden zu bestaunen. Die kleinen Elektrofahrzeuge haben bei ihrer Fahrt durch die Marktgasse die Blicke der Passanten auf sich gezogen.
Valentin Zumsteg
Das sieht man nicht alle Tage: Am vergangenen Samstagnachmittag surrten ...
Am vergangenen Samstag waren rund 40 Microlinos in Rheinfelden zu bestaunen. Die kleinen Elektrofahrzeuge haben bei ihrer Fahrt durch die Marktgasse die Blicke der Passanten auf sich gezogen.
Valentin Zumsteg
Das sieht man nicht alle Tage: Am vergangenen Samstagnachmittag surrten rund 40 Microlinos durch die Rheinfelder Altstadt. Die Fahrer der Elektroflitzer machten einen Abstecher von ihrem jährlichen Treffen, das dieses Mal in Münchenstein bei der Primeo Energie durchgeführt wurde.
Schon 70 000 Kilometer mit der ersten Batterie
Der Rheinfelder Roger Buser, selbst Besitzer eines Microlinos, hat die Ausfahrt ins Zähringerstädtchen organisiert (die NFZ berichtete). Er zieht eine positive Bilanz. Die bunten Autos sorgten im Städtli für Aufsehen. «Einige Passanten haben sehr ungläubig geschaut und fast alle haben das Handy gezückt und fanden es cool.» Zufälligerweise waren am Samstag Verkehrskadetten auf der alten Coop-Kreuzung im Einsatz und regelten den Verkehr. «Wir haben mit ihnen im Vorfeld gesprochen. Sie haben uns gut eingewiesen und durchgewunken», berichtet Buser.
Am Treffen nahmen sehr viele unterschiedliche Leute mit ihren Fahrzeugen teil. «Der erste Microlino war auch dabei, und zwar von demjenigen, der bei der Diplomarbeit als externer Experte dabei war. Er hat den Ur-Microlino als Bezahlung, respektive Dank, erhalten», erzählt Roger Buser. Einige Teilnehmer seien mit der Familie gekommen, teilweise mit zwei Microlinos. «Andere waren sehr technisch versiert und haben auch Anpassungen gemacht. Einer ist mit der ersten Batterie bereits 70 000 Kilometer gefahren, das ist Rekord», schildert Roger Buser.
Nach der Fahrt durch die Marktgasse ging es am Samstag über die Habich-Dietschy-Strasse hinauf zum Feldschlösschen. Buser: «Dort haben wir dann als Abschluss noch etwas getrunken. Einer durfte sogar noch laden, da er knapp an Strom war. Feldschlösschen hat uns eine Steckdose zur Verfügung gestellt.»