Über 60 Künstlerinnen und Künstler aus neun Ländern zeigen bei den Rheinfelder Brückensensationen vom 14. bis 16. August ihr Können. Das Festival kostet keinen Eintritt. Erstmals wird auch der Stadtpark Ost auf Schweizer Seite bespielt.
Valentin Zumsteg
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Über 60 Künstlerinnen und Künstler aus neun Ländern zeigen bei den Rheinfelder Brückensensationen vom 14. bis 16. August ihr Können. Das Festival kostet keinen Eintritt. Erstmals wird auch der Stadtpark Ost auf Schweizer Seite bespielt.
Valentin Zumsteg
«Die Brückensensationen sind mehr als ein kulturelles Highlight der beiden Rheinfelden. Sie sind Tage der Begegnung, der Kreativität und der besonderen Verbindung der beiden Städte», erklärte die Rheinfelder Stadträtin Susanna Schlittler am Dienstag anlässlich einer Medienorientierung. Das Festival verwandle die Brücke in eine «Bühne des Staunens». Der deutsche Oberbürgermeister Klaus Eberhardt lobte die unkomplizierte grenzüberschreitende Zusammenarbeit.
Festivalgelände wird ausgeweitet
In diesem Jahr wird das Strassenkunst-Festival vom 14. bis 16. August bereits zum 16. Mal durchgeführt. Bei der letzten Ausgabe vor zwei Jahren zählten die Organisatoren rund 14 000 Besucherinnen und Besucher. Auf der alten Rheinbrücke – dem Zentrum des Festivals – war es teilweise fast schon zu voll. Deswegen wird in diesem Jahr das Festivalgelände etwas ausgeweitet. Auf deutscher Seite verschiebt sich der Ort des Geschehens vermehrt Richtung Salmegg-Park. Durch diese Anpassung soll mehr Platz zum ungestörten Verweilen geschaffen werden.
Auf der Schweizer Seite gibt es ebenfalls eine Neuerung: Dort wird erstmals der neue Stadtpark Ost bespielt. Dieser dient am Samstag dem Panorama-Kino als Spielfläche. Gegen Abend wird am gleichen Ort das Musik-Openair «Live am Rhy» gefeiert. Ebenfalls neu: In diesem Jahr dürfen auf der Rheinbrücke und dem angrenzenden Festivalgelände keine Velos mehr mitgenommen werden. «In den vergangenen Jahren kam es durch das Schieben oder Tragen von Fahrrädern immer wieder zu gefährlichen Situationen», schilderte Dario Rago, Kulturamtsleiter von Badisch Rheinfelden.
«Wilde Flammen» als Schlusspunkt
Das Programm ist 2026 wieder so umfangreich wie vielseitig. Über 60 Künstlerinnen und Künstler aus neun Ländern werden in Rheinfelden auftreten. Spektakulär geht es am Freitagabend, 14. August, ab 20 Uhr los. «The Funky Monkeys», die schon fünf Mal am Monte Carlo-Zirkusfestival ausgezeichnet worden sind, verbinden Akrobatik mit Slapstick und urbanem Tanz. Bei ihrer letzten Nummer legen sie ihr Leben in die Hände des Publikums, wie Dario Rago erklärt. Das Publikum ist auch beim Panorama-Kino im Stadtpark gefragt. Nicht nur die Performer, auch die Passanten werden zu einem Teil der Geschichte. Die Zuschauenden sind nicht einfach Konsumenten eines Theaters, sondern Mitakteure, wie Brigitte Brügger, Projektleiterin im Kulturbüro Rheinfelden/Schweiz, verspricht. Ein weiterer Höhepunkt ist aus ihrer Sicht die Gruppe «Corne de brume» (Nebelhorn), welche das Publikum auf eine akustische Reise durch das Städtchen mitnimmt. Den feurigen Schlusspunkt setzt am Sonntagabend Christian Ziegler mit seiner Show «Wilde Flammen».
Das Festival ist für die Besucherinnen und Besucher wie immer kostenlos. Dies ist nur möglich, weil die beiden Städte und die Sparkasse Lörrach-Rheinfelden den Anlass grosszügig finanziell unterstützen. Rheinfelden /Schweiz übernimmt 40 000 Franken, wie Brigitte Brügger schildert: «Deutlich mehr als beim letzten Mal.» Spenden sind aber trotzdem willkommen.
Brückensensationen 2026: Freitag, 14. August, von 18 bis 23 Uhr. Samstag, 15. August, von 12 bis 23 Uhr; Sonntag, 16. August, von 11 bis 20 Uhr.