An der Frühlingssynode der Römisch-Katholischen Kirche genehmigten die Mitglieder den Jahresbericht und die Jahresrechnung der Landeskirche sowie die neue Form der Inpflichtnahme von Behördenmitgliedern. Mit dem Projekt «Fit für die Zukunft – Vision 2045 und ...
An der Frühlingssynode der Römisch-Katholischen Kirche genehmigten die Mitglieder den Jahresbericht und die Jahresrechnung der Landeskirche sowie die neue Form der Inpflichtnahme von Behördenmitgliedern. Mit dem Projekt «Fit für die Zukunft – Vision 2045 und Strategie» hat die Landeskirche einen wichtigen Prozess angestossen, um die Landeskirche langfristig handlungsfähig, glaubwürdig und wirksam zu halten. Pater Martin Werlen, ehemaliger Abt des Klosters Einsiedeln, beeindruckte mit einem pastoralen Blick auf die Kirche der Zukunft. Sein berührendes Referat stand im Zeichen der «Baustellen der Hoffnung» und ermutigte dazu, das Leben und die Zukunft der Kirche aktiv anzupacken. Er wünsche sich eine Kirche, die nahe bei den Menschen ist, zuhört, hinschaut und sich nicht um sich selbst dreht. Er wandte sich entschieden gegen eine Kirche, die ihre Machtstrukturen und veralteten Traditionen pflegt, statt zu zeigen, dass Gott Mensch geworden ist. Die Synodalen reagierten mit grosser Resonanz: Erstmals in der Aargauer Synode gab es zum Schluss eine Standing Ovation. Das Referat schlug zugleich eine Brücke zum Aargauer Klosterjahr 2027 und zum 50-Jahr-Jubiläum der Propstei Wislikofen, Bildungshaus und Seminarhotel der röm.-kat. Kirche im Aargau. (mgt/nfz)