Bis zu 250 neue Wohnungen
29.10.2026 LaufenburgIn Laufenburg warten mehrere Überbauungsvorhaben
In Laufenburg und Sulz könnten mehrere bislang blockierte Bauvorhaben Fahrt aufnehmen, sobald der kantonale Genehmigungsentscheid zur revidierten Bau- und Nutzungsordnung vorliegt. Die Planung fürs Schützenareal rollt die Stadt mit ...
In Laufenburg warten mehrere Überbauungsvorhaben
In Laufenburg und Sulz könnten mehrere bislang blockierte Bauvorhaben Fahrt aufnehmen, sobald der kantonale Genehmigungsentscheid zur revidierten Bau- und Nutzungsordnung vorliegt. Die Planung fürs Schützenareal rollt die Stadt mit aktuellen Erkenntnissen neu auf.
Susanne Hörth
Für manche mag die Bau- und Nutzungsordnung (BNO) ein Buch mit sieben Siegeln sein. Für die Gemeinde und ihre Behörden ist sie jedoch ein zentrales Planungsinstrument, das die räumliche Entwicklung und die Baubewilligungsverfahren prägt. In Laufenburg hat die BNO eine intensive Gesamtrevision hinter sich. Nach dem rechtskräftigen Gemeindeversammlungsbeschluss wird sie aktuell im Amtsblatt publiziert. Mit der noch ausstehenden kantonalen Genehmigung könnte der Weg für mehrere bisher blockierte Vorhaben frei werden.
Stadtrat André Maier gab am Montagabend den Anwesenden in der Aula des Schulhauses Blauen einen Überblick über die Bauprojekte, die in den nächsten Jahren realisiert werden sollen und die sich in unterschiedlichen Verfahrensstadien befinden. In Sulz ist eine Überbauung an der Hinterdorfstrasse geplant. In Laufenburg stehen das Binkert-Areal, Hinterer Wasen und Grabengärten, zwei Vorhaben in der Wasenhalde sowie Schützengärten, Schützenareal und Vogtsmatte auf der Liste. Hinzu kommt ein Projekt an der Hinteren Bahnhofstrasse. «All diese Projekte umfassen rund 250 neue Wohnungen», sagte Maier.
Neue Planung für das Schützenareal
Beim Schützenareal geht der Stadtrat nochmals über die Bücher. Auf der Grundlage der vorhandenen Pläne wird alles überarbeitet und werden aktuelle Erkenntnisse sowie zentrale und komplexe Fragestellungen einbezogen. Ziel ist es, öffentliche und private Interessen zusammenzubringen. Dafür wurde auch ein externes Büro beauftragt.
Stadtrat Dieter Deiss erläuterte den Verfahrensablauf und die nächsten Meilensteine beim Schützenareal. «Wir werden an der Sommergemeindeversammlung 2027 einen Planungskredit beantragen», kündigte er an. Für die drei Phasen Vorbereitung, Qualitätssicherung und Planerlassungsverfahren rechnet die Stadt mit einem Zeithorizont von vier bis fünf Jahren. Parallel dazu sucht die Stadt einen Investor, der das Schützenareal in ihrem Sinne überbauen will. Einen konkreten Interessenten gebe es bereits, sagte Deiss.
Auch der künftige Schulraumbedarf beschäftigte die Versammlung. Aus dem Publikum kam die Frage, ob der Stadtrat bei seinen Überlegungen berücksichtige, dass mit rund 250 neuen Wohnungen auch der Bedarf an Schulraum wachse. Deiss bestätigte, dass dieser Aspekt in die Planung einfliesse.
