Simone Rufli
Während die Guggen in Laufenburg die letzte Probe für das Open-Air von heute Abend absolvieren, spielt beim einen oder anderen womöglich ein klein bisschen Aberglaube mit. Was, wenn ausgerechnet an diesem Freitag dem 13. die Trompete den Ton versagt, der Pauker ...
Simone Rufli
Während die Guggen in Laufenburg die letzte Probe für das Open-Air von heute Abend absolvieren, spielt beim einen oder anderen womöglich ein klein bisschen Aberglaube mit. Was, wenn ausgerechnet an diesem Freitag dem 13. die Trompete den Ton versagt, der Pauker die Schläger verlegt oder das Kostüm reisst?
Freitag, der 13. Zahlen-Experten erklären das negative Bild, das wir von der 13 haben mit der Vollkommenheit der vorausgehenden 12: 12 Monate im Jahr, 12 Stunden auf der Uhr, 12 Tierkreiszeichen usw. Und Ökonomen stellen fest: Die Wirtschaft verliert an jedem Freitag, dem 13. viel Geld. Die Menschen reisen aus Angst weniger, sie wagen sich seltener raus und konsumieren weniger. Das niederländische Zentrum für Versicherungsstatistik hat festgestellt, dass sich an Freitagen, die auf den 13. fallen, weniger Unfälle ereignen und es zu weniger Bränden und Diebstählen kommt als an anderen Freitagen.
In der Medizin hat die Angst vor Freitag, dem 13. einen Namen: Paraskavedekatriaphobie. Die isolierte, spezifische Angst vor der Zahl Dreizehn wird als Triskaidekaphobie bezeichnet.
Bleibt zu hoffen, dass man nie in die missliche Lage kommt, die zwei medizinischen Begriffe wiedergeben zu müssen, denn diese Vorstellung macht zu Recht Angst.
Im Vergleich dazu geht Calisthenics als Bezeichnung für eine simple Eigenkörpergewichtstrainingsanlage wie sie kürzlich in Kaisten errichtet wurde doch wunderbar einfach über die Lippen. Was für eine erfreuliche Erkenntnis an diesem Freitag, dem 13.!