Beide Stadtschreiber kündigen

  26.03.2026 Laufenburg

Laufenburgs Stadtrat reagiert auf personelle Veränderungen

Erst vor kurzem hat Ivan Brigante, Stadtschreiber II in Laufenburg, seine Kündigung per 31. Mai 2026 bekanntgegeben. Diese Woche teilte nun die Stadt mit, dass auch Marco Waser, Stadtschreiber I, per 30. Juni dieses Jahres gekündigt hat. «Die Kündigungen erfolgten unabhängig voneinander. Sie stehen nicht im Zusammenhang mit aktuellen Gegebenheiten innerhalb der Stadtverwaltung oder der personellen Neubesetzung des Stadtrates, sondern sind Ausdruck der beruflichen Weiterentwicklung der betreffenden Personen im Hinblick auf neue Herausforderungen», betont der Stadtrat in einer Mitteilung. Beide Stadtschreiber verlassen die Stadt im Sinne der beruf lichen Weiterentwicklung. Sie nehmen in anderen Rollen neue Herausforderungen in grösseren Gemeinden an.

Auf Nachfrage der NFZ winkt Ivan Brigante ab – Marco Waser befindet sich aktuell in den Ferien. Es sei alles in Ordnung. Dass die beiden Kündigungen so nah aufeinander erfolgen, sei sicher ein wenig unglücklich, sei aber auf nichts Spezielles auf der Verwaltung zurückzuführen. Nach acht Jahren auf der Stadtverwaltung wird Ivan Brigante Geschäftsführer der Gemeinde Rupperswil. Dem Fricktal bleibt er unter anderem als begeisterter Präsident des FC Wallbach aber auf jeden Fall erhalten.

Marco Waser, der bereits 14 Jahre bei der Stadt Laufenburg arbeitet, wird Vorsitzender der Geschäftsleitung einer grösseren Gemeinde im Aargau. Der Laufenburger Stadtrat bedauert die drei A bgänge – auch Kathrin Schaffner, Stellvertreterin Leiter Finanzen, wird die Laufenburger Abteilung Finanzen per 31. Mai 2026 verlassen – zeigt jedoch auch Verständnis für die berufliche Neuorientierung der Mitarbeitenden und gratuliert ihnen zu ihren nächsten beruf lichen Schritten. «Die Stadt Laufenburg dankt Ivan Brigante, Marco Waser und Kathrin Schaffner bereits heute herzlich für ihr gros ses Engagement und ihre wertvolle Arbeit zugunsten der Bevölkerung, der Behörden und der Mitarbeitenden».

Der Stadtrat hat Schritte zur Nachbesetzung der Funktionen eingeleitet. Bis zur Wiederbesetzung der Stellen wird der Betrieb der Stadtverwaltung durch die verbleibenden Führungspersonen und Mitarbeitenden sichergestellt. Auch unterstützen die aktuellen Stelleninhaber den Stadtrat sowie die Verwaltung ausnahmslos in der Neu besetzung und Einführung von neuem Personal. Die Erfüllung der gesetzlichen Aufgaben und der Service für die Bevölkerung bleiben zu jeder Zeit gewährleistet. (sh/mgt)


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