Der Gemeinderat Frick hat die Ziele für die laufende Amtsperiode festgelegt
Während die Projektierung beim Bahnhof demnächst erfolgen soll, wird der Start einer neuen Planung für die Mehrzweckhalle auf die nächste Legislaturperiode verschoben. Der Steuerfuss soll unverändert ...
Der Gemeinderat Frick hat die Ziele für die laufende Amtsperiode festgelegt
Während die Projektierung beim Bahnhof demnächst erfolgen soll, wird der Start einer neuen Planung für die Mehrzweckhalle auf die nächste Legislaturperiode verschoben. Der Steuerfuss soll unverändert bleiben, die Verschuldung weiter gesenkt werden.
Was der Gemeinderat präsentiert, ist das Ergebnis einer eintägigen Klausur. Ein zentrales Projekt während der Legislatur 2026-2029 ist die Weiterentwicklung des Bahnhofs Frick mit einer teilweisen Verlegung des Bushofs, der Verlängerung der Personenunterführung auf die Nordseite des Bahnhofs wie auch der Realisierung von Ersatzparkplätzen. Nach einer durchgeführten Planersubmission im offenen Verfahren startet die Projektierung noch in diesem Frühjahr.
Wie die Abklärungen gezeigt haben, würden die Kosten für eine Sanierung des Hallenbads im Vergleich zu den so zu gewinnenden zusätzlichen Betriebsjahren zu hoch ausfallen. Der Gemeinderat bevorzugt deshalb den Ersatzneubau des Hallenbads im Vergleich zu einer Sanierung der in die Jahre gekommenen Anlage. Als nächsten Schritt strebt der Gemeinderat in Abstimmung mit der kantonalen Abteilung Sport eine regionale Finanzierung mit den Gemeinden in der näheren Region an. Dabei wird das Ziel verfolgt, eine faire Finanzierungslösung zu finden, um für die Planungs- und Baukredite politische Mehrheiten erzielen zu können.
MZH-Planung erst in der nächsten Legislatur
Nach der verlorenen Referendumsabstimmung über den Projektierungskredit für den Ersatzneubau der Mehrzweckhalle 1958 mit Schulräumen, überprüft der Gemeinderat die Schulraumplanung als auch den Bedarf an zusätzlichen Schulräumen nochmals, dies auch im Zusammenhang mit den pädagogischen Modellen. Der Start einer neuen Planung für die Mehrzweckhalle erfolgt erst in der nächsten Legislaturperiode. Damit kann erreicht werden, dass sich die finanziellen Lasten der Investitionen auf mehr Jahre verteilen. So wird ausserdem ein zu starker Anstieg der Verschuldung vermieden. Zudem wäre es mit den vorhandenen personellen Ressourcen in Rat und Verwaltung nicht möglich, gleichzeitig parallel drei Grossprojekte zu realisieren.
Der Gemeinderat prüft unabhängig vom Mehrzweckhallenprojekt geeignete Räume, um sie für die Tagesbetreuung und den Mittagstisch zur Verfügung stellen zu können. Dazu wird vorerst der Bedarf an den Leistungen erhoben.
Verschuldung senken, Steuerfuss auf 102% belassen
Die bestehende Verschuldung soll in der laufenden Legislaturperiode weiter gesenkt werden, um eine gute Ausgangslage für die Realisierung der anstehenden Infrastrukturprojekte zu schaffen. Es wird eine jährliche Selbstfinanzierung von mindestens 4 Mio. Franken angestrebt. Auch weil die dynamische Entwicklung der Bevölkerung zu steigenden Steuererträgen führt, ist es das erklärte Ziel des Gemeinderats, den Steuerfuss bei 102 % zu belassen.
Aufgrund des starken Bevölkerungswachstums wie auch mit Blick auf das anspruchsvolle Umfeld mit umfangreichen regionalen Aufgaben, der fortschreitenden Digitalisierung und einer weiter zunehmenden Regulierungsdichte, wird in der laufenden Legislatur eine Verwaltungsanalyse durchgeführt. Damit sollen die Grundlagen geschaffen werden, um auch in Zukunft mit einer leistungsfähigen und effizienten Verwaltung qualitativ hochstehende Dienstleistungen zu Gunsten der Bevölkerung sicherzustellen. Der Gemeinderat strebt weiterhin eine offene Kommunikation mit der Bevölkerung mit einer frühzeitigen und transparenten Informationspolitik an. Die guten Kontakte zum Gewerbe und den Gemeinderäten der Nachbargemeinden sollen ebenso gepf legt werden, wie die Par tnerschaf t zu r Gemei nde Frickingen. (mgt/nfz)