Der Projektchor Joyfulvoices brachte vergangenen Sonntag in zwei Konzerten die «Beatles» nach Frick. Bereits im Flyer wurde man mit dem blumenbestückten «Hippie Bus» der auch im Kleinformat Teil der Festbeschmückung war, auf das Thema vorbereitet.
Begleitet wurde die Darbietung von ...
Der Projektchor Joyfulvoices brachte vergangenen Sonntag in zwei Konzerten die «Beatles» nach Frick. Bereits im Flyer wurde man mit dem blumenbestückten «Hippie Bus» der auch im Kleinformat Teil der Festbeschmückung war, auf das Thema vorbereitet.
Begleitet wurde die Darbietung von der Band «Cuba Libre». Unter der Leitung von Dieter Wagner sang der Chor alle Klassiker der Beatles mit einer Herzenslust, dass das Publikum in der voll besetzten reformierten Kirche stehend die Lieder mitsang und den Chor beklatschte. Das musikalische Programm wurde von Damir Dantes, einer renommierten Pantomime aus Zürich, umrahmt. Immer wieder leitete er mit seinen Sketchen auf eine fröhliche und lustige Art die Lieder ein. Sei es durch ein pantomimisches «Aufgehenlassen» der Sonne aus kleinen Fingerlampen zum Song «Here Comes the Sun» oder mit einem Weinf laschen-Zaubertrick zum Refrain-Text des Liedes «When I’m Sixty-Four».
Zu Beginn lief der Chor unter Applaus ein und startete das Programm mit «Got my mind set on you» und «Penny Lane» einer Hommage von Paul McCartney an seine Heimat und die gemeinsamen Jahre mit John Lennon. Einige Herren des Chors waren mit Beatles-Perücken ausgestattet und sorgten dadurch für zusätzliches Amüsement im Publikum. Es folgte «Michelle» und das oben beschriebene Lied «When I’m Sixty-Four». Einige Zuschauer konnten sich sicherlich mit diesem Song gut identifizieren. Weiter ging es mit «Eleanor Rigby» und «Woman». In einem Outro konnte sich die Band «Cuba Libre» in die Herzen der Zuschauer spielen, insbesondere brachte der Gitarrist das Publikum mit einem Solo zum Jubeln.
Musik, Humor und Friedensbotschaft
Der Klassiker «Yesterday» durfte natürlich nicht fehlen. Darauf folgte «With a little Help of My Friend», und «Give Peace a Chance» von John Lennon. In Sprecheinlagen wurden von hervorgetretenen Sängerinnen und Sängern auch aktuelle politische und gesellschaftliche Themen rhythmisch eingesprochen. Hier wurde aufgezeigt, dass auch in unserer heutigen Gesellschaft, 57 Jahre später, die Sehnsucht nach Frieden und einer gerechten Welt mehr denn je vorhanden ist. Bereits hier gab es eine erste Standing Ovation. Mit «Help», «Here Comes the Sun» und «Hey Jude» wurde der Schluss des Konzertes eingeläutet. Nun wurde das Publikum auch über die Pantomime zum Mitsingen und Mitklatschen animiert. Eine gut lesbare Karaoke-Einblendung über dem Chor machte es ihm einfach, den Text mitzusingen und im Wechselspiel mit dem Chor Refrains zu trällern. So trugen die Lieder «Imagine», «Ob-la-di» und «Yellow Submarine» den Chor und das mittlerweile stehende Publikum zum krönenden Abschluss mit «Let It Be». Jubelnd und mit einer Standing Ovation wurde der Chor verabschiedet. Dieser stand anschliessend Spalier und sang in Endlosschlaufe «All We are Saying is give Peace a Chance». (mgt)