Aus der Vogelperspektive
12.06.2026 RheinfeldenVogel Architekten feiern ihr 50-Jahr-Jubiläum
Schon als kleiner Bub hat Remo Vogel gerne Häuser gezeichnet und kannte seinen Berufswunsch bereits sehr gut. Vor zehn Jahren übernahm er das Architekturbüro seiner Eltern. Am Mittwochabend feierte das Familienunternehmen sein 50-jähriges ...
Vogel Architekten feiern ihr 50-Jahr-Jubiläum
Schon als kleiner Bub hat Remo Vogel gerne Häuser gezeichnet und kannte seinen Berufswunsch bereits sehr gut. Vor zehn Jahren übernahm er das Architekturbüro seiner Eltern. Am Mittwochabend feierte das Familienunternehmen sein 50-jähriges Bestehen, gemeinsam mit vielen Wegbegleitern.
Janine Tschopp
Rund 120 Personen, Freunde, Auftraggeberinnen und Auftraggeber, Partner, Wegbegleiter und Mitarbeitende kamen am Mittwochabend ins Restaurant Aurea nach Rheinfelden, um mit Vogel Architekten auf ihr 50-Jahr-Jubiläum anzustossen.
Start in Krisenjahren
Firmengründer Ruedi Vogel erzählte in seiner Ansprache, dass er seine Frau an der ETH kennengelernt habe. Das junge Architektenpaar beschloss 1976 trotz Wirtschaftskrise in Rheinfelden ein Architekturbüro zu eröffnen. Um zu Aufträgen zu kommen, sei ein Netzwerk sowie die Verfügbarkeit von Land entscheidend gewesen. Ihr Büro habe sich Gebrauchsarchitektur auf die Fahne geschrieben. Das heisst, die Nutzbarkeit stand im Vordergrund. Auch heute noch würde er Architektur wählen. «Das ist einer der spannendsten Berufe», ist Ruedi Vogel überzeugt.
«Wir waren beide verschieden, haben uns immer Freiraum gelassen und gegenseitig voneinander profitiert», sagte die Firmengründerin Anita Vogel in ihrer Ansprache. Beide hätten ihre eigenen Aufgaben und Projekte gehabt. Wichtig sei immer der gegenseitige Respekt gewesen und dass man sich aufeinander verlassen konnte. «Es gab auch Sorgen, Rückschläge und schwierige Entscheide.» Schliesslich sei es das Vertrauen gewesen, das Grundlage sowohl für die Arbeit als auch für die Beziehung gewesen sei.
In Rheinfelden angefangen und geblieben
Zu den Gratulantinnen am Mittwochabend gehörte die Rheinfelder Stadtpräsidentin Claudia Rohrer. «Ihr seid in Rheinfelden gestartet und ihr seid geblieben, für die Zukunft», betonte sie. Ein halbes Jahrhundert bedeute nicht nur Beständigkeit, sondern auch Wandel. «Vogel Architekten ist seit 50 Jahren in Bewegung – und hat sich immer wieder weiterentwickelt, ohne die eigenen Wurzeln zu verlieren.»
Ebenfalls gratuliert hat Walter Herzog, der die Vogel Architekten seit 25 Jahren als Verwaltungsrat begleitet. «Wenn ein Familienunternehmen seinen 50. Geburtstag feiern darf, haben die Verantwortlichen und das Team im Rückblick vieles richtig gemacht», stellte Walter Herzog fest. Als gelebte Stärken des Familienunternehmens hob er unter anderem langfristige Orientierung, verantwortungsvolle Partnerschaften mit den Auftraggebern sowie die grosse Wertschätzung für die Mitarbeitenden hervor. Sinnbildlich betonte er zum Abschluss seiner Rede: «Aus einem kleinen Vogelnestchen ist ein Nest entstanden. Vor zehn Jahren ist dort ein junger Vogel eingezogen und hat an der Zukunft weitergebaut.»
Das Erbe in die Zukunft führen
Schon als kleiner Bub habe er immer Häuser gezeichnet und wollte Architekt werden, wandte sich Firmeninhaber Remo Vogel am Mittwochabend an die Gesellschaft. Er lobte seine Eltern für ihren grossen Mut von damals. Ohne sie gäbe es das Unternehmen nicht. Das Unternehmen, das sich im Laufe der Zeit aus einem Planungsbüro zu einem Architektur- und Immobilienunternehmen entwickelt hat, beschäftigt heute 35 Personen. 2011 ist Remo Vogel in das Familienunternehmen eingestiegen und hat vor zehn Jahren die Geschäftsführung übernommen. «Ich durfte anders sein und auf einem soliden Fundament auf bauen.» Bei seiner Arbeit gehe es um das Gestalten von Lebensraum. «Wenn sich eine Familie an diesem Ort wohlfühlt, haben wir unsere Arbeit gut gemacht», sagte er. Er bedankte sich unter anderem bei seinem Team und bei den Auftraggeberinnen und Auftraggebern: «Sie haben uns herausgefordert und uns wachsen lassen.» Er schloss mit den Worten, dass er stolz sei, das Erbe seiner Eltern weiterzutragen und er sei entschlossen, es in die Zukunft zu führen. Nach dem offiziellen Teil durften sich die Gäste weiterhin kulinarisch verwöhnen lassen und zwei Showacts des Schweizer Mundartsängers Ritschi geniessen.

