Mit 27 Metern ist die Endtiefe beim geplanten Technologiezentrum Laufenburg (TZL) erreicht. In 54 Etappen werden die 1,4 Meter dicken Bodenplatten betoniert.
Susanne Hörth
Gigantisch, Megabau, weltweit grösster Batteriespeicher, Milliarden-Investition: Das ...
Mit 27 Metern ist die Endtiefe beim geplanten Technologiezentrum Laufenburg (TZL) erreicht. In 54 Etappen werden die 1,4 Meter dicken Bodenplatten betoniert.
Susanne Hörth
Gigantisch, Megabau, weltweit grösster Batteriespeicher, Milliarden-Investition: Das Technologiezentrum Laufenburg der Flex-Base Groupe hat seit der Ideenpräsentation in Sachen Grössendimensionen schon einige Gipfel gestürmt. Hinsichtlich der Zeitspanne von knapp drei Jahren mit Baulanderwerb, Vorstellung des Projektes in Laufenburg, über Baubewilligungsverfahren, Anpassung der Bau- und Nutzungsordnung, bis hin zum Spatenstich und heutigem Baufortschritt hat FlexBase einen kaum zu unterbietenden Spurt hingelegt. Seit dem Spatenstich vor elf Monaten ist viel auf dem ehemaligen Swissgrid-Areal in Laufenburg passiert. Das geplante Technologiezentrum mit KI-Rechenzentrum und grossem Batteriespeicher steht zwar noch nicht, die Ausmasse des Baues sind gleichwohl schon sicht- und messbar.
Bei der 190 Meter langen und 80 Meter breiten Baugrube ist zwischenzeitlich die Endtiefe im ersten Abschnitt mit 27 Metern erreicht. Dafür wurden von insgesamt 500 000 Kubikmetern Aushub bereits 375 000 Kubikmeter Aushub abtransportiert. Die riesige Baugrube wurde mit Ankern stabilisiert. «Je nach Lage sind diese bis zu 28 Meter lang. Jeder einzelne nimmt später rund 80 Tonnen Zugkraft auf. Insgesamt werden rund 1600 Anker mit einer Gesamtlänge von etwa 34 Kilometern eingebaut», heisst es auf entsprechende Anfrage seitens der Unternehmensleitung. Weiter auch: «Auf dieser Basis hat nun der nächste Bauabschnitt begonnen: die Bodenplatte. Sie entsteht in insgesamt 54 Etappen. Jede einzelne Platte ist 1,4 Meter dick und für eine Belastung von bis zu 20 Tonnen pro Quadratmeter ausgelegt.» Vom 20. bis 30. März wurden für die Bodenplatte zirka 2500 Kubikmeter Beton verarbeitet. Das entspricht in etwa 10 Prozent der Gesamtf läche von 23 500 Kubikmetern.
Präzision der Umsetzung
Was bedeutet dieser sichtbare Baufortschritt für das Unternehmen? Darauf FlexBase-Gründer und CEO Marcel Aumer: «Mich beeindruckt an diesem Schritt weniger die reine Grösse, sondern die Präzision in der Umsetzung. Solche Momente stehen für das Zusammenspiel aus Planung, Erfahrung und Verlässlichkeit und dafür, dass Fortschritt doch oftmals dort beginnt, wo er noch nicht sichtbar ist. Was heute in der Tiefe entsteht, schafft die Grundlage für alles, was hier in den kommenden Jahren wachsen wird.» In den kommenden Wochen schreitet der Tiefbau weiter voran und die Bodenplatten werden etappenweise betoniert. Zeitgleich erfolgen weitere Ankerarbeiten, sowie die Aufstellung zusätzlicher Kräne. Zurzeit sind bereits vier im Einsatz, vier weitere folgen.