Gipf-Oberfricker Männerturner unterwegs
Beim vierten Anlass «Männerturner unterwegs» in diesem Jahr, begaben sich 19 Interessierte des MTV Gipf-Oberfrick nach Schönenwerd, wo seit elf Jahren in einem ehemaligen Bally-Haus ein Zündholz-Museum die Besucher ...
Gipf-Oberfricker Männerturner unterwegs
Beim vierten Anlass «Männerturner unterwegs» in diesem Jahr, begaben sich 19 Interessierte des MTV Gipf-Oberfrick nach Schönenwerd, wo seit elf Jahren in einem ehemaligen Bally-Haus ein Zündholz-Museum die Besucher erwartet. Beim geführten Rundgang durch die Ausstellungsräume, erhielten die Fricktaler einen Einblick in die Geschichte des Zündholzes von den Anfängen bis in die heutige Zeit. Was vor tausenden von Jahren mit Feuersteinen begann, endete 1826 in der Erfindung des ersten Streichholzes. Ein Jahr später kam in England die erste Streichholzschachtel auf den Markt.
Die Produktion erfolgte ausschliesslich in aufwändiger und gesundheitsgefährdender Handarbeit. Erste Maschinen übernahmen ab 1896 nach und nach die manuellen Abläufe.
Im Keller des Museums kann eine vollautomatische Produktionsmaschine aus dem Jahre 1930 bewundert werden. Das Ungetüm wiegt fast 20 Tonnen und stellte 1,2 Millionen Zündhölzer pro Stunde her. Daneben sind auch eine Maschine zur Zündholzschachtel-Herstellung, sowie eine Abfüll- und Verpackungsmaschine zu bewundern. Auch verschiedene Zündholzschachteln aus der Schweiz und dem Ausland werden in Schaukästen präsentiert sowie viele weitere Informationen zum Thema Zündholz.
Von Schönenwerd gings weiter nach Langenthal zur Eventlocation Meilenstein. Nach einem kurzen Apéro in der Porsche-Traktoren-Oldtimersammlung stand ein Besuch der Ocean World auf dem Programm. In vier Grossaquarien, mit einer Länge von 42 Metern, leben unterschiedliche Fischarten und weitere Bewohner, darunter unter anderem Störe, Welse, Rochen und Kois. Für das Wohlbefinden der Fische und eine hohe Wasserqualität sorgt die nötige Infrastruktur im Hintergrund. Hinter den Kulissen konnte die hochkomplexe Technik aus nächster Nähe begutachten werden. Zum Abschluss gönnten sich die Gipf-Oberfricker noch einen Rundgang durch das Fahrzeug- und Formel-1-Museum. Nach so viel Technik und interessanten Erkenntnissen wurde die Heimreise Richtung Gipf-Oberfrick angetreten. (mgt)