Der Kanton Basel-Landschaft erzielte im Rechnungsjahr 2025 einen Gewinn von 42 Millionen Franken. Das Ergebnis fiel deutlich besser aus als budgetiert und ist vor allem auf höhere Steuereinnahmen zurückzuführen. Ursprünglich war ein Defizit von 65 Millionen Franken budgetiert ...
Der Kanton Basel-Landschaft erzielte im Rechnungsjahr 2025 einen Gewinn von 42 Millionen Franken. Das Ergebnis fiel deutlich besser aus als budgetiert und ist vor allem auf höhere Steuereinnahmen zurückzuführen. Ursprünglich war ein Defizit von 65 Millionen Franken budgetiert worden. Das operative Ergebnis ist mit 98 Millionen Franken positiv. Der Gewinn wirkt sich positiv auf das Eigenkapital und die Nettoverschuldung aus. Das Eigenkapital beläuft sich auf 824 Millionen Franken und liegt über dem Warnwert von 8 Prozent des Gesamtaufwands. Das im Eigenkapital enthaltene Zweckvermögen reduziert sich um rund 10 Millionen Franken auf 71 Millionen Franken, insbesondere infolge der Finanzierung der Abschreibungen des Campus FHNW.
2,3 Milliarden Schulden
Die Nettoverschuldung nimmt zwar leicht ab, bleibt mit 2,28 Milliarden Franken im interkantonalen Vergleich jedoch weiterhin hoch. Gegenüber dem Vorjahr verringert sie sich um rund 60 Millionen Franken und liegt zudem um 11 Millionen Franken unter dem Stand per Ende 2022. Das ist der tiefste Stand seit 12 Jahren und der Ausfinanzierung der Basellandschaftlichen Pensionskasse. Für die weitere finanzielle Entwicklung des Kantons bleiben jedoch verschiedene Risiken, anstehende kantonale Abstimmungen sowie hängige Initiativen von zentraler Bedeutung. (mgt/nfz)