Auch das Meck trägt zum Kulturkanton bei
01.04.2026 FrickOrganisiert vom aargauischen Kulturverband AGKV besuchten kulturinteressierte aargauische Parlamentarierinnen und Parlamentarier am Samstag das Kulturhaus Meck in Frick, um sich ein unmittelbares Bild davon zu verschaffen, was den Aargau zum Kulturkanton macht.
Das Meck à Frick bietet sich als Spiegel für die Vielfalt der Aargauer Kultur an: Seit mehr als 25 Jahren wird auf der Bühne getanzt, gesungen und gelesen, es werden Filme gezeigt und es wird Theater gespielt. Ein Gastroangebot mit Barbetrieb rundet das Ganze ab. Der lauschige Garten lädt im Sommer zum Sitzen und Verweilen, die Freunde des Pétanque kommen bei regelmässigen Turnieren auf ihre Rechnung und ebenfalls seit Jahr und Tag findet jeweils am Samstagmorgen ein Wochenmarkt statt. Im Meck wird auf all diese Weise Kultur in seinen verschiedenartigsten Ausprägungen gelebt. Der Verein und seine Aktivitäten sind zu einer nicht wegzudenkenden Tradition gewachsen. Das spricht sich auch ennet dem Jura herum, und so hat das Meck nicht einzig eine lokale, sondern eine regionale Bedeutung erlangt und zieht Kulturbegeisterte aus weiten Kreisen an. Der Verein stellt ein buntes Programm auf die Beine und bespielt so seit Jahren mit Erfolg die kleine Bühne. Trotz grossem ehrenamtlichem Einsatz wäre dies neben den Einnahmen aus den Veranstaltungen, ohne die Beiträge der Vereinsmitglieder sowie durch Sponsoren und Stiftungen und die namhafte Unterstützung durch die kantonale Kulturförderung, also das Kuratorium und durch Gelder des Swisslos-Fonds, sowie die Gemeinden Frick und Gipf-Oberfrick nicht denkbar.
Herzblut und Engagement
Da ist es von Bedeutung, dass Mitglieder aus dem Aargauer Grossen Rat sich ein eigenes Bild machen und sehen, mit wie viel Herzblut und Engagement sich der Verein um den Betrieb und die Organisation kümmert. Die angereisten Mitglieder aus verschiedenen Fraktionen des Parlaments durften sich überzeugen, dass in Frick seit bald 30 Jahren hervorragende Arbeit geleistet wird und jeder eingesetzte Franken seinen Gegenwert in Form der Ermöglichung breiter kultureller Teilhabe hat.
Am letzten Samstag war die Bühne frei für das Duo Dua, den beiden Preisträgerinnen 2025 des Jungsegler-Wettbewerbs für Nachwuchskünstlerinnen und -künstler. Die Gäste aus der Politik wie die übrigen Zuschauerinnen und Zuschauer im gut besuchten Meck waren begeistert vom fulminanten und energiegeladenen Auftritt und vom parodistischen Feuerwerk der beiden Künstlerinnen und feierten sie mit einer Standing Ovation. (mgt)

