«Alleine sind wir gut – zusammen sind wir besser»
26.03.2026 LaufenburgJahresversammlung des Gewerbes Region Frick-Laufenburg (Geref)
Ergänzungswahl, Strukturreform, volle Agenda: Die Geref-Versammlung zeigte eindrücklich, dass der Gewerbeverein weiterhin mit viel Energie und klarer Ausrichtung unterwegs ist.
Susanne Hörth
Spannend, lehrreich und abwechslungsreich – so fasste Denise Schmid ihr erstes Jahr als Geref-Präsidentin zusammen. An der GV 2025 hatte sie von ihrer Vorgängerin Franziska Bircher das Ruder des Gewerbevereins-Schiffs übernommen. Gemeinsam mit einer teils neuen Vorstandscrew hielt sie den eingeschlagenen Kurs und passte ihn dort an, wo es die stetigen Veränderungen erforderten. Mehrfach betonte Denise Schmid am Montagabend vor den rund 120 Anwesenden der Geref-Versammlung – sie fand im Spital Laufenburg des Gesundheitszentrums Laufenburg statt –, dass der Verein nur dank dem engagierten Mitwirken aller so gut funktioniere. «Erfolg hat drei Buchstaben: TUN.» Dieses Motto werde sowohl von den Vereinsmitgliedern als auch vom Vorstand und den Kommissionsmitgliedern gelebt.
Franziska Bircher lobte in ihrer Grussbotschaft als Vertreterin des Aargauischen Gewerbeverbands (AGV) genau dieses gelebte Miteinander. «Ihr macht eine gute Arbeit mit einem guten Team.» Ein starker Gewerbeverein wie der Geref sei keine Selbstverständlichkeit – das zeigten leider andere Beispiele im Kanton. Immer wieder werde im Verband der Verein aus dem Bezirk Laufenburg, unter anderem wegen seiner Vorreiterrolle beim Projekt «Schule trifft Wirtschaft», als Leuchtturm hervorgehoben.
Wechsel bei Kommission Bauhandwerk
Dass diese Erfolge stets das Resultat von viel Arbeit, gemeinsamer Organisation und der Bereitschaft vieler zum Mitmachen sind, verdeutlichten die Rück- und Ausblicke der Vorstandsmitglieder. Patrick Uebelmann leitete während 18 Jahren den Bereich Bauhandwerk. Seit letztem Jahr steht er dem neu geschaffenen Ressort «Schule trifft Wirtschaft» vor. Um sich noch stärker dieser umfassenden und für Schulabgänger wie Lehrbetriebe zukunftsorientierten Aufgabe widmen zu können, übergab er die Leitung des Bauhandwerks an das bisherige Kommissionsmitglied Basil Mösch. Bevor dieser Wechsel von der Versammlung mit Applaus bestätigt und Patrick Uebelmann für sein langjähriges Wirken gedankt wurde, machte er auf eine Änderung in der Kommission aufmerksam: «Es wird ab jetzt nur noch VDL- und BHW-Mitglieder geben. Mit anderen Worten: Alle Geref-Mitglieder der Baubranche sind neu beim Bauhandwerk. Damit vereinfachen wir die Vereinsstruktur und unterscheiden nur noch diese beiden Kategorien.» Uebelmann hofft, dass alle Geref-Mitglieder der Baubranche diesen Schritt mittragen. «Ich bin überzeugt, dass der Mehrwert erkannt wird und die Werbemassnahmen sowie die Lehrstellenbörse für alle einen Nutzen haben und in der Bevölkerung mehr Beachtung finden.»
Apropos Beachtung: Für eine noch bessere Vernetzung, umfassende Informationen und das Nutzen von Angeboten wurde im vergangenen Jahr auch das Ressort «Öffentliche Kommunikation» geschaffen. Betreut wird es von Colin Herzog. «Wir sind neu auch auf LinkedIn», erklärte er und verwies auf die zunehmende Bedeutung der Social-Media-Kanäle. Sein Aufruf: teilen, sichtbar sein, Sichtbarkeit stärken.
Für den guten Austausch und das Miteinander standen im vergangenen Jahr neben den «Schule trifft Wirtschaft»-Anlässen, dem Netzwerk-Anlass sowie den Weihnachtsmärkten in Frick und Laufenburg wiederum diverse Angebote für die Geref-Mitglieder auf der Agenda. Sie wurden rege genutzt und sind auch im laufenden Jahr bereits fest eingeplant. Der Blick etwas weiter nach vorn lässt am Horizont bereits die Silhouette einer neuen Gewerbeausstellung erscheinen. Noch befindet sich diese in der Grobplanung. Bekannt sind jedoch bereits das Durchführungsjahr 2028 und mit Bernhard Stöckli der OK-Präsident.
Den Abschluss der Versammlung machte Linus Schmid, Mitglied der Geschäftsleitung des Gesundheitszentrums Fricktal. Er stellte den Fricktaler Gesundheitsversorger anhand eindrücklicher Zahlen vor. Beim anschliessenden Apéro boten diese Einblicke ebenso Gesprächsstoff wie der allgemeine Austausch untereinander.

