Brand in Möhliner Mehrfamilienhaus richtet massiven Schaden an
Seit gestern Montag ist klar: Vorerst kann niemand in seine Wohnung zurückkehren. Für drei der rund zwanzig Bewohner musste die Gemeinde eine Notunterkunft organisieren.
Ronny Wittenwiler
Am Montagmorgen – ...
Brand in Möhliner Mehrfamilienhaus richtet massiven Schaden an
Seit gestern Montag ist klar: Vorerst kann niemand in seine Wohnung zurückkehren. Für drei der rund zwanzig Bewohner musste die Gemeinde eine Notunterkunft organisieren.
Ronny Wittenwiler
Am Montagmorgen – Tag eins nach dem Brand in einem Mehrfamilienhaus an der Möhliner Schulstrasse – konnte die Feuerwehr Möhlin die Brandwache abziehen. Kurz zuvor fand gemäss Kommandant Richard Urich eine Begehung statt, unter anderem mit Verantwortlichen der Aargauischen Gebäudeversicherung AGV, Brandermittlern der Kantonspolizei und einem Liegenschaftsverwalter. Das Schadens-Ausmass des Brandes vom Sonntag ist gross, wie sich nun bestätigt – mit Auswirkungen auf den gesamten Wohnkomplex.
Das ist passiert
Ausgebrochen ist der Brand in einer Wohnung im obersten Stockwerk, wo die Feuerwehr mit ihrem Grossaufgebot einen in Flammen stehenden Balkon vorfand. Jene Wohnung brannte komplett aus und das Feuer weitete sich im restlichen Gebäudekomplex aus, wie Feuerwehrkommandant Urich bereits am Sonntag informierte. Nach der Begehung vom Montagmorgen hält die Kantonspolizei nun fest: «Der Brand verwüstete die betroffene Wohnung und zog mindestens zwei Nachbarswohnungen stark in Mitleidenschaft. Überhaupt machten Rauch, Hitze und Löschwasser alle zehn Wohnungen vorläufig unbewohnbar.» Rund zwanzig Personen wohnen in jenem Mehrfamilienhaus an der Schulstrasse. Für drei Betroffene musste die Gemeinde eine Notunterkunft organisieren.
So geht es den Personen
Der Alarm ging am Sonntagnachmittag gegen 15.10 Uhr ein. Mehrere Personen mussten über eine Autodrehleiter ins Freie gerettet werden, andere wurden durch den Atemschutz der Feuerwehr Möhlin via Treppenhaus nach draussen gebracht. Nebst der Feuerwehr Möhlin, Polizei und Sanitätsdienste waren auch die Feuerwehren Rheinfelden und Magden-Olsberg vor Ort. Zwei Bewohnerinnen und ein Bewohner wurden nach der Evakuierung mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht – wovon zwei von ihnen nach der Untersuchung wieder entlassen werden konnten. Untersucht im Spital wurde ausserdem ein Polizist, der bei der Evakuierung Qualm eingeatmet hatte, vor Ort musste die Ambulanz zudem zwei Feuerwehrleute betreuen.
Der gesamte Sachschaden ist gross, lässt sich aktuell jedoch noch nicht beziffern. Die Brandursache sei noch unklar, die Kantonspolizei hat ihre Ermittlungen aufgenommen.