Gutes Halbjahresergebnis
Das Halbjahresergebnis der Aargauischen Kantonalbank (AKB) fällt sehr solide aus. Wesentlich zu diesem erfreulichen Ergebnis tragen das Wachstum bei den Hypotheken und die hohe Nachfrage nach Anlagelösungen bei. Der Geschäftserfolg im ersten ...
Gutes Halbjahresergebnis
Das Halbjahresergebnis der Aargauischen Kantonalbank (AKB) fällt sehr solide aus. Wesentlich zu diesem erfreulichen Ergebnis tragen das Wachstum bei den Hypotheken und die hohe Nachfrage nach Anlagelösungen bei. Der Geschäftserfolg im ersten Halbjahr beträgt 118,5 Millionen Franken und liegt um 6,7 Millionen unter dem Vorjahresergebnis. Zur Stärkung des Eigenkapitals werden 11,3 Millionen Franken den Reserven für allgemeine Bankrisiken zugewiesen. Der Halbjahresgewinn nimmt um 2,1 Millionen auf solide 101,4 Millionen Franken ab. Im ersten Halbjahr 2026 wuchsen die Ausleihungen um 900 Millionen Franken und erreichen erstmals die Marke von 30 Milliarden Franken. Der hohe Anteil SARONbasierter Geldmarkthypotheken führt aufgrund des tieferen Leitzinses der Schweizerischen Nationalbank dazu, dass sich der Zinsertrag um 31,5 Millionen (–15,0%) reduzierte. Der tiefere Zinsaufwand kompensiert dabei die Ertragsreduktion nur teilweise, womit der Brutto-Zinserfolg im Vergleich zur Vorjahresperiode um 6,8 Millionen geringer ausfällt.
Dank aktiver Marktbearbeitung konnte die AKB ihr Wachstum mit den Wertschriftenbeständen ihrer Kunden fortsetzen. Als Resultat steigt der Kommissionserfolg um 7,8 Millionen auf 55,9 Millionen Franken.
Dieter Widmer, Direktionspräsident der AKB, zeigt sich mit dem Halbjahresergebnis sehr zufrieden: «Es ist uns im ersten Halbjahr 2026 ausserordentlich gut gelungen, die Ertragsausfälle, die sich für uns durch das Tiefzinsumfeld ergeben haben, mehrheitlich zu kompensieren.» Für das Geschäftsjahr 2026 erhöht die AKB ihre Prognose und erwartet ein Ergebnis mindestens auf Vorjahresniveau.
(nfz)