«Wir wollen sichtbar sein und zeigen, wie die Jagd im Aargau funktioniert», so Gerhard Wenzinger, der Präsident von Jagd Aargau, an der traditionellen Herbsttagung der Aargauer Jägerinnen und Jäger in Buchs.
Aus den Erkenntnissen eines Workshops, bei dem als wichtige Themen der ...
«Wir wollen sichtbar sein und zeigen, wie die Jagd im Aargau funktioniert», so Gerhard Wenzinger, der Präsident von Jagd Aargau, an der traditionellen Herbsttagung der Aargauer Jägerinnen und Jäger in Buchs.
Aus den Erkenntnissen eines Workshops, bei dem als wichtige Themen der Freizeitdruck auf den Wald, das Defizit beim Vollzug gesetzlicher Bestimmungen für das Verhalten im Wald, der Gegenwind, dem sich die Jagd ausgesetzt fühlt, und die Zunahme der Aufgaben der Jagd – Stichworte Waschbär oder Afrikanische Schweinepest – in den Vordergrund gerückt waren, hat Jagd Aargau eine Strategie für die Zukunft entwickelt. «Unsere Vision geht dahin, proaktiv zu gestalten und im Lebensraum Wald vorausschauend zu agieren, statt auf Druck zu reagieren», so Gerhard Wenzinger. «Wir wollen das Bild der Jagd in der Öffentlichkeit prägen und die Kräfte und das Fachwissen bündeln, mit dem Ziel einer starken, vereinten und zukunftsfähigen Aargauer Jagd. «Wir wollen die Jägerschar einen und auch auf die Gesellschaft zugehen. Wir können nicht stehen bleiben.» Dem starken Applaus der rund 300 Jägerinnen und Jäger im voll besetzten Buchser Gemeindesaal nach zu schliessen, scheint die Strategie des Vorstandes gute Aufnahme zu finden.
An der Herbsttagung, die von den Jagdhornbläsern SonatEs begleitet wurde, informierte Thomas Stucki, Leiter der Sektion Jagd und Fischerei des Kantons, über die Abschussplanung beim Rot- und beim Gamswild und den Stand der Neuverpachtung der Reviere. (mgt/nfz)