Villa am Frickberg weicht, es entstehen 21 Wohnungen
Lammet, Zwidelle, Stöcklimatt, Blaie – und bald auch Sonnhalde. Die letzten Profilstangen wurden vor ein paar Tagen gesetzt, das Baugesuch für die neue Wohnüberbauung am Frickberg liegt bis zum 17. April auf der Gemeindeverwaltung ...
Villa am Frickberg weicht, es entstehen 21 Wohnungen
Lammet, Zwidelle, Stöcklimatt, Blaie – und bald auch Sonnhalde. Die letzten Profilstangen wurden vor ein paar Tagen gesetzt, das Baugesuch für die neue Wohnüberbauung am Frickberg liegt bis zum 17. April auf der Gemeindeverwaltung auf.
Simone Rufli
Noch steht die Villa, gebaut im Jahr 1965, an der Sonnhalde 15 allein und leer inmitten eines grosszügigen Areals, auf dem sich die Natur in den letzten Jahren ungehindert ausgebreitet hat. Zwischen Bäumen und Sträuchern öffnet sich der Blick hinunter ins Tal. Dass sich an dieser buchstäblich aussichtsreichen Lage hoch über dem Dorfkern von Frick schon bald Entscheidendes ändern wird, darauf deuten die vielen Profilstangen hin, die sich seit ein paar Tagen auf der Parzelle gen Himmel recken.
Verdichtetes Bauen ist ein Gebot der Stunde. Sind die Bewohner ausgezogen oder verstorben, weichen immer häufiger Einfamilienhäuser mit grosszügigen Gartenf lächen neuen grossen Wohnüberbauungen. Und so entstehen auch in Frick, an der begehrten Wohnlage am Frickberg, anstelle der grosszügigen Villa an der Sonnhalde 15 bald sieben Häuser mit insgesamt 21 Wohnungen. In der oberen Reihe entlang der Strasse drei Gebäude, in der unteren Reihe deren vier; alle zweigeschossig (plus je ein Attikageschoss) mit begrünten Flachdächern. Darunter 44 Parkplätze in einer unterirdischen Autoeinstellhalle. Die Bau kosten (ohne Land) betragen 12,5 Millionen Franken, so steht es geschrieben im Baugesuch, das auf der Bauverwaltung offiziell ab morgen Freitag, 17. März, bis und mit 17. April zur Einsicht aufliegt.
Bevor etwas Neues entstehen kann, muss der bestehende Gebäudekomplex bestehend aus Wohnhaus, Trafogebäude und Doppelgarage zurückgebaut, beziehungsweise abgebrochen werden. Anders als heute die Villa, wird die geplante Wohnüberbauung das 4800 Quadratmeter grosse Grundstück weitgehend abdecken. Die Bruttogeschossf läche beträg t gemäss Baubeschrieb 3640 Quadratmeter. 13 Wohnungen werden über 4,5 Zimmer verfügen, 8 über 3,5 Zimmer. Die Wohnfläche variiert. Bauherrin ist die Immobasis AG mit Sitz in Schlieren (ZH).