Der grenzüberschreitende, motorfreie Rundkurs begeisterte
Das Wetter passte, die Strecke sowieso: der 19. slowUp war auch in diesem Jahr ein grosser Publikumsmagnet für Gross und Klein.
Susanne Hörth
«Der slowUp ist mehr als ein ...
Der grenzüberschreitende, motorfreie Rundkurs begeisterte
Das Wetter passte, die Strecke sowieso: der 19. slowUp war auch in diesem Jahr ein grosser Publikumsmagnet für Gross und Klein.
Susanne Hörth
«Der slowUp ist mehr als ein Sportereignis», stellte Stephan Wiestner, Kaister Gemeinderatsmitglied, am Sonntagmorgen bei der Eröffnung des 19. slowUp in Kaisten voller Überzeugung fest. Der slowUp sei ein grossartiger Anlass, einer der ganz im Zeichen der Entschleunigung stehe und für die ganze Familie etwas biete. Und vor allem sei er auch Symbol für Nachhaltigkeit.
«Leben ist wie ein Velo, man muss sich vorwärts bewegen, um das Gleichgewicht zu halten», sagte Grossratspräsidentin Mirjam Kosch, selbst begeisterte Velofahrerin. Sie spann zudem den Bogen zu der Ukraine-Friedenskonferenz auf dem Bürgerstock. Auch dort müsse man sich bewegen, um vorwärtszukommen. Wenn im Grossen Rat die Rede vom Fricktal sei, so tauche auch immer wieder das da herrschende Verkehrsproblem auf. «Für heute haben wir das gelöst. Die Lösung heisst Velo statt Auto», schmunzelte sie. Um generell bei der Verkehrsproblematik nicht das Gleichgewicht zu verlieren, spiele die Wahl des Verkehrsmittels eine wichtige Rolle.
Auch das Wetter passte
Der slowUp sei ein fester Termin in seinem Kalender, meinte Martin Kistler, Landrat des Landkreises Waldshut. «Gott sei Dank gibt es Teams voller Enthusiasten mit ganz viel Sportgeist, die diesen Anlass für die Gemeinschaft auf die Beine stellen. Er fügt mit Verweis auf den grenzüberschreitenden Anlass ebenfalls noch an: «Wenn die Schweiz und Deutschland gemeinsam etwas organisieren, dann rollt es.» Das war auch zugleich das Startsignal für Vereinspräsident Geri Zumsteg zur offiziellen Eröffnung, vielmehr der Freigabe der Strecke durch gemeinsames Banddurchschneiden, überzugehen. Mit Blick gegen den Himmel freute er sich zudem, dass ideales Wetter für den slowUp herrsche.
Das betonte am Abend dann auch slowUp-Geschäftsführer Christian Schweizer. «Rund 25 000 Teilehmerinnen und Teilnehmer sind bei sonnigen Wetter die 32 Kilometer gefahren.» Er ist froh, dass es trotz der vielen Mitmachenden lediglich zu zwei kleineren Unfällen gekommen ist.
«Ich bin froh, dass ich am ersten SlowUp unter meiner Führung so tolle Vereine, Helfer und Funktionäre dabei haben durfte», freute sich Schweizer. «Es war auch schön zu sehen, wie viele Teilnehmer eine Vignette kauften. Auch wenn es nicht Pflicht, sondern eine Ehrensache ist.»