Ebbe und Flut ungleich verteilt
Die einen sind flüssiger als die anderen, das war schon immer so. Während manche Fricktaler Gemeinden im Geld schwimmen (wir nennen keine Namen, Sie müssen sich Kaiseraugst, Rheinfelden und ein paar weitere selber denken), ...
Ebbe und Flut ungleich verteilt
Die einen sind flüssiger als die anderen, das war schon immer so. Während manche Fricktaler Gemeinden im Geld schwimmen (wir nennen keine Namen, Sie müssen sich Kaiseraugst, Rheinfelden und ein paar weitere selber denken), herrscht bei den anderen Ebbe in der Kasse.
Ebbe herrscht in manchen Gemeinden aber auch beim Blick auf die Wasserversorgung. Die Quellen versiegen wegen der Hitze, daher ruft das ganze Fricktal derzeit zum Wassersparen auf. Das ganze Fricktal? Nein, irgendwo im unteren Fricktal gibt es ein Städtchen, das im Trinkwasser schwimmt. Kürzlich hat das dortige Rathaus die Bevölkerung extra darauf aufmerksam gemacht. Das ist eine doppelte Ungerechtigkeit, denn es handelt sich dabei auch um eine der finanzkräftigen Fricktaler Gemeinden. Verschwiegen wie wir sind, nennen wir auch hier keinen Namen, aber wer den Fluss mit dem Feld kombiniert, könnte einen Hinweis darauf erhalten, wer im Fricktal doppelt flüssig ist. Es kommt noch dicker: Sollte besagter Gemeinde wider Erwarten irgendwann das Trinkwasser doch ausgehen, dann könnte sie problemlos auf Bier umstellen – zumindest vorübergehend. Das Glück ist auf dieser Welt ungerecht verteilt.
DER SALZSTREUER
salzstreuer@nfz.ch