Rebekka Salm
Die Dinge beim Namen
Ein Dorfroman, der es in sich hat. Es gibt eine Selbstbedienungstankstelle, einen Dorfladen, eine Metzgerei und ein Wirtshaus. Im Dorf weiss jeder alles über die anderen, doch keiner kennt die Wahrheiten. Durch zwölf ...
Rebekka Salm
Die Dinge beim Namen
Ein Dorfroman, der es in sich hat. Es gibt eine Selbstbedienungstankstelle, einen Dorfladen, eine Metzgerei und ein Wirtshaus. Im Dorf weiss jeder alles über die anderen, doch keiner kennt die Wahrheiten. Durch zwölf Augenpaare blickt man auf das, was unter der Dorfoberfläche brodelt. Der pensionierte Dorfpolizist, der ein dunkles Geheimnis hütet und zum Rechten geschaut hat, so gut er konnte und wollte. Und da ist Sandra. Sie hat den Schönling Max geheiratet und gleich darauf wurden sie Eltern. Nicht alle im Dorf verbreiten darüber dieselbe Geschichte. Der Junggeselle Vollenweider, der dies alles aufschreibt, was viele nicht mögen und der dadurch Unruhe ins Dorf bringt. Oder Chantal, die am Dorfrand ihrem Gewerbe nachgeht und viele der Geheimnisse kennt. Stille Hoffnungen und tragische Schicksale. Ein Dorf, in dem sich die ganze Welt spiegelt. Rebekka Salm schreibt mit grosser Empathie über all ihre Figuren und lässt uns teilhaben an den Wünschen, Sehnsüchten und eigenen Wahrheiten der Dorfbewohner. Ein absoluter Lesegenuss und von der ersten bis zur letzten Seite hochspannend.
Lukas Hartmann
Ins Unbekannte
Das bewegende Doppelporträt zweier leidenschaftlicher Menschen, die sich, jeder auf seine Weise, für ein neues Leben und eine neue Welt einsetzten. Sabina Spielrein ist 19 Jahre alt, als sie mit der Diagnose «Hysterie» in eine psychiatrische Klinik in Zürich eingeliefert wird und eine Affäre mit ihrem behandelnden Arzt Dr. C.G. Jung beginnt. Fritz Platten war einer der Anführer des schweizerischen Landesstreiks 1918 und dafür im Gefängnis. Ein hitziger Kämpfer für die Arbeiterklasse, der Lenins Rückkehr nach Russland organisierte. Keine leichte, aber sehr lohnenswerte Lektüre.
Bonnie Garmus
Eine Frage der Chemie
Die Chemikerin Elisabeth Zott ist alles andere als Durchschnitt. Furchtlos und kämpferisch setzt sie sich für die Rechte der Frauen ein. Aber es sind die frühen Sechziger und die Frauen tragen Hemdblusenkleider und treten Gartenvereinen bei. Eine literarische Heldin, die in die falsche Zeit hineingeboren wird und gerade deshalb so ungeheuer zeitgemäss ist. Ihre Geschichte entlässt uns mit einem Lächeln aus diesem Roman.
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