Grenzüberschreitender Fasnachtsumzug in Laufenburg
47 Gruppen aus der Schweiz und Deutschland nahmen am Umzug in Laufenburg teil. Unzählige Besucher schauten an den Strassenrändern dem närrischen Treiben zu.
Ludwig Dünner
Der grenzüberschreitende ...
Grenzüberschreitender Fasnachtsumzug in Laufenburg
47 Gruppen aus der Schweiz und Deutschland nahmen am Umzug in Laufenburg teil. Unzählige Besucher schauten an den Strassenrändern dem närrischen Treiben zu.
Ludwig Dünner
Der grenzüberschreitende Umzug gehört zum Urgestein der Laufenburger Fasnacht. Lange vor den verschiedenen Anlässen, welche heute an der Städtle-Fasnacht durchgeführt werden, haben sich die Zünfte und Hasträger, sowie Blaskapellen mit einem Umzug über die Landesgrenze präsentiert. So auch in diesem Jahr.
Der Umzug startete genau um 14.11 Uhr. Angeführt wurde der Tross vom Narrenpolizist aus dem deutschen Laufenburg und dem Elferrat 1911 Laufenburg (DE). Neben den Guggenmusiken und den Musikformationen, welche die Gassen mit ihren Klängen erhellten, waren viele Hexen und sonstige schaurige Gesellen zu sehen. Die Masken der Hexen und der Geister sind meist imposante Kunstwerke, welche aus Holz geschnitzt werden. Imposant war ebenfalls die Maske oder wie sie in der Region Innerschweiz als «Grind» betitelt wird, der Lopper Gnomen aus Hergiswil. Der Major brachte es mit seinem «Grind» auf fast vier Meter Höhe. Traditionellerweise verteilten die Mitglieder der Narro-A ltf ischerzunft Orangen, Brötchen und keine Würstchen an die Zuschauer.
Für Nachwuchs ist gesorgt
Auffallend waren am Umzug die Sprösslinge, welche ihre Mütter und Väter in der Gruppe begleiteten. Je nach Alter durften die Kinder Schilder tragen, beim Verteilen der Süssigkeiten und beim Auswerfen der Konfettis behilflich sein oder fuhren im Kinderwagen mit. Die Jugendlichen in den Guggen durften bereits mit den Instrumenten Fasnachtsund Umzugsluft schnuppern. Egal wie alt die Kinder waren, sie trugen bereits die aufwändigen Kostüme der Gruppen, welchen sie angehören.
Zufriedene Organisatoren
Auf Nachfrage beim «Obersalmi» Anita Schraner, ob sie etwas über die Zuschauerzahlen sagen könne, erklärte sie: «Uns sind die Zahlen egal, Hauptsache es läuft alles reibungslos und alle Gäste und Umzugsteilnehmer können am Abend die Heimreise gesund antreten.» Mit einem freudigen Lachen im Gesicht fügte sie hinzu: «Da bis jetzt alles nach Wunsch lief, sind wir einfach glücklich über die Städtle-Fasnacht 2023.»