Jenny Ashcroft
02.02.2023 Fricktal, BücherJenny Ashcroft
Wo der Himmel leuchtet
Die junge Madeline kehrt 1913 nach ihrer Ausbildung in England zu ihren Eltern zurück ins koloniale Bombay. Ihre strenge Mutter hat für sie bereits den betuchten, fast doppelt so alten Chirurgen Guy Bowen als ...
Jenny Ashcroft
Wo der Himmel leuchtet
Die junge Madeline kehrt 1913 nach ihrer Ausbildung in England zu ihren Eltern zurück ins koloniale Bombay. Ihre strenge Mutter hat für sie bereits den betuchten, fast doppelt so alten Chirurgen Guy Bowen als Heiratskandidaten ins Auge gefasst. Doch Maddy lernt den charismatischen Offizier Luke kennen und mit ihm entdeckt sie die Schönheit Indiens sowie die Macht der Liebe. Leider ist das Glück nicht lange ungetrübt und der erste Weltkrieg reisst die Liebenden viel zu bald auseinander.
Sehr stimmungsvoll entführt dieser Roman in die bunte Kolonialstadt Bombay zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Das Buch beinhaltet einiges mehr, als der Klappentext vorgibt. Es handelt von einer grossen Liebe, von Verrat, Freundschaft und Vergebung, von Geheimnissen, Ängsten, Hoffnungen und von den Schrecken des Krieges.
Jenny Ashcroft hat wunderbare Charaktere geschaffen, mit denen ich gelitten, gehofft und gebangt habe. Eine unvergessliche, dramatische Liebesgeschichte vor exotischer Kulisse und historischem Hintergrund.
Felicity Whitmore
Die Frauen von Hampton Hall Bd.1: Der Faden der Vergangenheit
Die Autorin wechselt in diesem Auftakt der Trilogie über die Frauen von Hampton Hall spielend zwischen der Vergangenheit in den 1840er Jahren und der heutigen Gegenwart. Sie schreibt mit einer Präzision, so dass beim Lesen ein Film entsteht, der an die Lebens- und Arbeitsbedingungen im England des 19. Jahrhunderts erinnert. Bereits nach den ersten Seiten war ich im Bann dieser eindrucksvollen Familiengeschichte, die auf zwei Zeitebenen angesiedelt ist. Gespickt mit einer Menge Geheimnissen, Liebe, Dramatik und einer grossen Portion Gefühl werden zwei Erzählstränge geschickt miteinander verwoben.
Die Fortsetzung «Die Strasse der Hoffnung» hat mich ebenfalls begeistert und lässt mich bereits dem letzten dritten Band entgegenfiebern. Ein Muss für alle Fans, die Romane mit historischem Hintergrund und Familiengeschichten lieben.
Rachel Givney
Das verschlossene Zimmer
Die Stadt Krakau bereitet sich 1939 auf den Krieg vor. Marie lebt dort mit ihrem Vater, einem angesehenen Chefarzt. An ihre Mutter kann sie sich nicht mehr erinnern, Fragen über diese weist ihr Vater zurück und auch sonst kann sie an keine Informationen gelangen. Angeblich hat ihre Mutter sie beide verlassen. Als einzigen Ausweg sieht Marie einen Einbruch in das verschlossene Schlafzimmer ihres Vaters und findet dort versteckte Hinweise… Wer, wie ich, ein Faible für Familiengeschichten mit Geheimnissen hat, wird von diesem emotionalen und absolut unvorhersehbaren Buch ebenfalls begeistert sein.
«Fricktaler Bibliothekarinnen empfehlen» erscheint einmal im Monat.


