Das Aargauer Literaturhaus widmete dem Laufenburger Schriftsteller eine Feier
Heute 28. Februar wird Christian Haller 80 Jahre alt. Er begeht diesen runden Geburtstag in München mit seinem Verlag. Am Samstag fand bereits eine Feier ihm zu Ehren im Literaturhaus in Lenzburg ...
Das Aargauer Literaturhaus widmete dem Laufenburger Schriftsteller eine Feier
Heute 28. Februar wird Christian Haller 80 Jahre alt. Er begeht diesen runden Geburtstag in München mit seinem Verlag. Am Samstag fand bereits eine Feier ihm zu Ehren im Literaturhaus in Lenzburg statt.
Regula Laux
Vor rund 50 geladenen Gästen ging es in Lenzburg nicht nur um den Laufenburger Schriftsteller Christian Haller, sondern auch um seine beiden zuletzt veröffentlichten Werke: Zunächst las die Schauspielerin Isabelle Menke Passagen aus der Novelle «Sich lichtende Nebel» (Luchterhand 2023). «Ich habe mich damit abgefunden, Christian Haller zu sein», so der Jubilar, doch heute gehe es um die Literatur. Das Älterwerden konnte er aber dennoch nicht ganz ausser Acht lassen: «Als mein Coiffeur mir kürzlich die Haare schnitt, sagte er anerkennend ‹Sie haben noch so dichtes Haar›. Das ‹noch› irritierte mich», so Haller, «Ja, noch kann ich reisen, noch kann ich feiern unddeshalb wollen wir heute feiern!»
Im Anschluss an die Lesung begab sich die Gesellschaft ins Erdgeschoss des altehrwürdigen Müllerhauses in Lenzburg, um gemeinsam zu essen. Der zweite Teil des Abends wurde durch Christian Haller im Gespräch mit seinem Schriftstellerkollegen Markus Bundi bestritten. Es ging um den kürzlich erschienenen Essay «Blitzgewitter. Eine kleine Geschichte des Lichts, in das wir uns stellen» (Matthes & Seitz 2023). «Man kann die Quantenphysik nicht verstehen, sie verweigert sich weitgehend der Sprache», betonte Haller im Gespräch mit Bundi. So wird es also spannend, den essayistischen Annäherungen von Christian Haller nachzugehen…