Von der Jungfrau Maria bis zur Grossmutter von Donald Trump
27.10.2022 Kultur, MöhlinMit Spannung erwarteten rund 30 Besucherinnen und Besucher am Freitag die Lesungen des Buchautors, Texters und Satirikers Willi Näf im Reformierten Gemeindezentrum in Zuzgen. Die Teilnehmenden liessen sich in die spannenden Biografien und fiktiven Interviews von elf prominenten Verstorbenen hineinnehmen, die Willi Näf im Buch «Seit ich tot bin, kann ich damit leben» aufgezeichnet hat. Es geht darin um so unterschiedliche Persönlichkeiten wie die Grossmutter von Donald Trump, das entführte Kleinkind des Flugpioniers Charles Lindbergh oder einer Überlebenden des dramatischen Trecks über den Donner-Pass in den Rocky Mountains. Die Interviews las der Autor zusammen mit seiner Tochter Leonie.
Die Personen, die Willi Näf im Jenseits fiktiv interviewt hat, platzierte er weder im Himmel noch in der Hölle. Er stellte diese als Menschen an einem Ort vor, der eine Fortsetzung ihres Lebens bedeutet, mit den positiven wie negativen Folgen ihrer irdischen Existenz. Der Autor glänzte dabei mit Sprachwitz und Einfallsreichtum, was mit mehrfachem Applaus quittiert wurde. (mgt)

