Mögen die Spiele beginnen

  07.10.2022 Rheinfelden, Sport

Der EHC Rheinfelden startet in die Meisterschaft 2022/2023

Morgen Samstag eröffnen Rheinfeldens Zweitliga-Eishockeyaner die neue Saison mit einem Heimspiel. Vieles wird anders sein. Auch die Verteilung der Favoritenrolle.

Ronny Wittenwiler

Der SC Böningen kommt. Und Rheinfelden will dagegenhalten. Für den EHC bricht morgen Samstag eine neue Eiszeit an, das Warten auf die neue Saison hat ein Ende und erstmals in einem Meisterschaftsspiel wird Philipp «Pipo» Stäubli als Headcoach der Fricktaler an der Bande stehen.

Bereits im Mai wurde er als Nachfolger von Michael Eppler (neu Sportchef bei Zunzgen-Sissach) vorgestellt, und der EHCR tat das mit vernehmbarem Optimismus in seinem Communiqué: «Stäubli ist ein langjähriger Teamplayer der ersten Mannschaft und ein richtiger ‹Rhyfälder›. Wir freuen uns, mit ihm als Headcoach und Thomas Keller als Spielertrainer in die neue Saison zu gehen.»

Die Favoritenrolle gehört nicht ins Fricktal
Doch nicht nur der Headcoach ist ein anderer, auch die Mannschaft ist anders – und damit auch die sportliche Erwartung. «Wir hatten mehrere qualitativ gewichtige Abgänge», sagt Sportchef Roman Huber, unerwartet kamen diese nicht und einige davon verstärken nun den Ligakonkurrenten EHC Zunzgen-Sissach. Auch jene verstärkte Kooperation im Aktivbereich mit den Baselbietern hatte der EHC Rheinfelden in seinem Communiqué vom Mai verlauten lassen: Ziel sei es, in den kommenden Jahren in der Region wieder eine 1. Liga-Mannschaft stellen zu können. Diese Rolle solle dem EHC Zunzgen-Sissach zuteil werden. Die vier gewichtigen Spielerabgänge von Rheinfelden nach Sissach betreffen die Personalien Remo Müller, Rony Spreyermann, Gian-Reto Lenz und Leandro Gfeller. Rheinfeldens Sportchef Huber sagt aber auch: «Wir hatten eine gute Vorbereitung, der Zusammenhalt im Team ist gut.» Ziel müsse es sein, die jungen Spieler zu integrieren, mit einem Zweitliga-Meistertitel liebäugeln aber – davor wird man sich hüten. Auch in einer Vorschau aufs erste Spiel von morgen Samstag hält der EHC fest: «Nach den verschiedenen Abgängen und Rücktritten von Stammspielern zählt die 1. Mannschaft nicht mehr zu den Favoriten auf den Sieg der Qualifikation.» Und ist die Favoritenrolle für die neue Saison 2022/2023 auch noch so weit weg: Wenn morgen die Spiele beginnen, werden die Hockeyaner wieder brennen auf Eiszeit und Erfolgserlebnisse. Sportchef Huber sagt über seine Leute: «Wichtig ist, dass sie Freude und Spass haben.» Vieles kommt dann von ganz allein – auch die ersten Punkte?

Samstag, 8. Oktober, 17.30 Uhr: EHC Rheinfelden – SC Böningen, 2. Liga. Kunsteisbahn Rheinfelden


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