«Gemeinsam das Städtli in eine gute Zukunft führen»

  05.05.2022 Rheinfelden

Rund 140 Personen arbeiten in Rheinfelden in Kommissionen und Behörden mit. Am Montagabend wurden die neuen Mitglieder begrüsst und die abtretenden verabschiedet.

Valentin Zumsteg

Ohne das Engagement der Bürgerinnen und Bürger funktioniert eine Stadt wie Rheinfelden nicht. Permanent arbeiten rund 140 Personen in Gremien mit – das ist mehr als ein Prozent der Gesamtbevölkerung. Am Montagabend lud die Stadt zum Kommissionenanlass in den Kurbrunnen ein, dort wurden die neuen Mitglieder begrüsst und die scheidenden verabschiedet. «Im Namen der Bevölkerung, des Stadtrates und der Verwaltung danke ich Ihnen allen ganz herzlich für ihr Engagement für das Wohlergehen unserer Stadt und seiner Menschen», sagte Stadtammann Franco Mazzi. «Gemeinsam möchten wir unser Städtli in eine gute Zukunft führen.»

Nach fast 190 Jahren ist Schluss
Bei den kommunalen Behörden und Kommissionen wird unterschieden zwischen jenen, die von Gesetzes wegen an der Urne gewählt werden müssen (zum Beispiel Geschäftsprüfungsund Finanzkommission, Wahlbüro) und den gemeinderätlichen Kommissionen, welche der Stadtrat selbst bestellen kann (Kulturkommission, Sozialkommission etc.). In der laufenden Amtsperiode gibt es sechs Behörden und Kommissionen, die gewählt werden müssen. Das ist eine weniger als bisher, denn die Schulpflegen sind im ganzen Kanton auf die neue Legislaturperiode aufgehoben worden. Bei den beratenden Fachkommissionen, welche der Stadtrat selber zusammenstellen kann, gibt es mit insgesamt zwölf auch eine weniger als bisher. Bis zum Jahresende gehörte noch die Museumskommission des Fricktaler Museums dazu. Deren Aufgaben wurden auf 2022 in die Ortsbürgerkommission integriert. In beiden Fällen endet damit eine lange Geschichte: Die Museumskommission existierte in Rheinfelden während 134 Jahren, die Schulpflege sogar fast 190 Jahre.

Viele Mitglieder verabschiedet
Insgesamt wurden am Montagabend über 50 Kommissions- und Behördenmitglieder verabschiedet, manche von ihnen haben sich während Jahrzehnten für die Stadt eingesetzt. Alle erhielten als kleines Dankeschön und als Anerkennung das Buch «Drinnen Draussen Dabei» zur Rheinfelder Stadtgeschichte sowie eine Rheinfelder Anstecknadel. Überreicht wurden die Geschenke von Stadträtin Susanna Schlittler und von Vizeammann Walter Jucker. Für den musikalischen Rahmen sorgten Musikerinnen und Musiker des «Capriccio Barockorchesters». Den Abschluss des Abends bildete ein Apéro in der Trinkhalle, bei dem angeregt diskutiert wurde.


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