Der Sieger darf sich auf Sonja freuen
24.04.2022 MöhlinDas Rindli wächst und wächst
Auf dem Tannenhof in Möhlin wächst das Rindli Sonja heran. Es wird dem Sieger des 21. Fricktaler Abendschwingets auf der Möhliner Allmend als Lebendpreis Freude bereiten. Schon heute scheint sich das Tier seiner besonderen Rolle bewusst zu sein.
Hans Zemp
Bei den Schwingern ist es Tradition, dass der Sieger am Abend einen Lebendpreis mit nach Hause nehmen darf. Auf dem Möhliner Tannenhof wächst bei Katharina, Hans und David Metzger das Rindli Sonja heran. Dem am 6. Dezember 2021 geborenen Jungtier kommt die Siegerpreisehre dank der Mahrer Treuhand AG in Möhlin zu. Sonja wird mit viel Sorgfalt auf seinen Auftritt am 16. Juli vorbereitet. Schon heute fühlt sie sich beim Bewegen in der Halfter sehr wohl, gibt sich ruhig und lässt sich gut führen.
Sonja hat einen für ein Rindli ausgesprochen schönen Körperbau. Als Kreuzungsprodukt von einer Swiss Fleckviehmutter mit einem Limousinvater ist sie das vierte Kalb von Serena. Ihr Vater ist Ultimo. Die rote Farbe hat Sonja also in den Genen. Das gesunde Tier legt jeden Tag rund ein Kilo an Körpergewicht zu und wird bis Mitte Juli rund 300 Kilo, vielleicht sogar etwas mehr, auf die Waage stellen. Limousin-Vieh ist für ausgezeichnete Fleischqualität bekannt. Das Swiss Fleckvieh ist als mittelgross bekannt und man stellt gute Milchleistungen fest. Das weibliche Kreuzungsprodukt ist also vielversprechend und wird dem Sieger des Abendschwingets sicher Freude bereiten.
Für alle Schwinger wird eine Gabe bereit gehalten
Nicht nur der Tagessieger, sondern die ganze Schwingerschar wird am Abend für gute Schwingerarbeit mit einer Gabe bedacht. Die Organisatoren rechnen mit 80 Aktivschwingern und rund 150 Jungschwingern. Für die Aktiven wird der Fricktaler Abendschwinget eine weitere Startmöglichkeit vor dem Eidgenössischen in Pratteln sein. Darum rechnet man mit dem Antreten von verschiedenen Eidgenossen auf der Möhliner Allmend. Spannung ist also mit Sicherheit angesagt.
Gabenchef Peter Hasler freut sich immer, wenn er beim Sammeln auf viel Entgegenkommen stösst. Er macht denn auch grosse Komplimente an die Sponsoren, die oft sogar darauf warten würden, bis er vorbeikommt, weiss er zu berichten. «Die Fricktaler Sponsoren stehen echt hinter dem Abendschwinget und damit auch hinter dem Schwingklub und unterstützen es seit Jahren zuverlässig. Viele warten oft richtiggehend darauf, dass man vorbeikommt», fasst er zusammen.
Immer wieder darf sich auch der Nachwuchs an schönen Gaben freuen. «Diese müssen Hände und Füsse haben, und man muss sie brauchen können», meint Peter Hasler. Begehrt sind ebenso die Eichenzweige für die besten 30 Prozent der Jungschwinger und für die Sieger die brandaktuellen Fotos im Rahmen, die sie beim Rangverlesen überreicht bekommen. Diesmal wird für die Burschen ein «Chueligurt» bereit gehalten. Der Gabenchef ist aber nach wie vor für weitere Grosszügigkeit dankbar.

