Jetzt fallen die Masken an den Schulen

Fr, 29. Okt. 2021
Ab nächster Woche müssen keine Masken mehr getragen werden. Foto: pixabay

Heute läuft die Maskenpflicht an den Aargauer Schulen aus. Andere Massnahmen wie das repetitive Testen werden beibehalten.

Valentin Zumsteg

Die Corona-Situation an den Aargauer Schulen hat sich verbessert – zumindest im Vergleich zu der Zeit nach den Sommerferien. «Der Anteil positiver Mischproben beim repetitiven Testen liegt bei 1,2 Prozent. Das ist wesentlich tiefer als nach den Sommerferien (3 Prozent), jedoch höher als vor den Herbstferien (0,5 Prozent)», erklärt Michel Hassler, Mediensprecher des Departements Gesundheit und Soziales des Kantons Aargau, auf Anfrage der NFZ.

Keine Klassenquarantänen derzeit
Aktuell seien im ganzen Kantonsgebiet 104 Schülerinnen und Schüler in Isolation. Diese Zahl umfasst alle Personen mit positivem Testergebnis – unabhängig davon, ob sie durch das Nachtesten oder individuelle Tests ermittelt wurden. «Klassenquarantänen werden vom kantonsärztlichen Dienst nur noch in Ausnahmefällen ausgesprochen. Bisher ist kein solcher Ausnahmefall aufgetreten», erläutert Hassler.

Im Verlauf der Coronavirus-Pandemie war im Aargau mehrmals nach Ferienende ein starker Anstieg der Infektionszahlen an den Schulen zu verzeichnen. Im Hinblick auf dieses Risiko hatte der Regierungsrat festgelegt, dass nach den Herbstferien die Maskentragpf licht ab der 5. Klasse noch bis am Freitag, 29. Oktober 2021, gelten soll. Wie Hassler erklärt, ist gemäss aktuellem Stand immer noch geplant, dass diese Pflicht heute Freitag ausläuft und ab nächster Woche keine Masken mehr getragen werden müssen: «Das repetitive Testen sowie das Ausbruchsmanagement an Schulen werden über dieses Datum hinaus weitergeführt. Der Regierungsrat überprüft fortlaufend die Entwicklung der Coronavirus-Pandemie im Kanton Aargau und wird – gemäss Eventualplanung – bei einer Eskalation ergänzende kantonale Schutzmassnahmen beschliessen.»

«Maskenpflicht nicht zu rechtfertigen»
Anfang Oktober hatten 48 Rheinfelder Eltern in einem Schreiben an den Aargauer Regierungsrat Jean-Pierre Gallati die Auf hebung der Schutzmassnahmen gefordert. Mittlerweile ist die Antwort aus Aarau eingetroffen: «Ihrer Forderung, selbst bei steigenden Fallzahlen die Schutzmassnahmen aufzuheben, stehe ich ablehnend gegenüber. Der Regierungsrat wird seine Entscheide basierend auf der epidemiologischen Lage, insbesondere in den Spitälern und an den Schulen, fällen», hält Gesundheitsdirektor Gallati fest.

Das ist für Esther und Philipp Ernst-Mombelli, die das Schreiben der Eltern verfasst haben, enttäuschend. Sie freuen sich aber, dass zumindest die Maskenpf licht ausläuft: «Das ist eine sehr gute Nachricht. Die Maskenpf licht in den Schulen ist aus unserer Sicht nicht zu rechtfertigen, wenn man alle Argumente abwägt.»

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