«Der Parkplatzmangel hat sich akzentuiert»

Di, 03. Aug. 2021
An der Riburgerstrasse sollen die provisorischen Parkplätze realisiert werden. Die Ernst Frey AG hat das Land, das der Ortsbürgergemeinde gehört, bislang als Installationsplatz genutzt. Foto: Valentin Zumsteg

Seit Jahren gibt es beim Spital Rheinfelden zu wenig Parkplätze. Durch die Inbetriebnahme des Covid-19-Testzentrums hat sich die Situation noch verschlechtert. Aus diesem Grund sollen jetzt 30 zusätzliche provisorische Parkplätze realisiert werden.

Valentin Zumsteg

Parkplätze sind Mangelware beim Spital Rheinfelden. «Seit Jahren herrscht eine sehr angespannte Parkplatz-Situation, insbesondere in den kalten und nassen Herbst- und Wintermonaten. Der Parkplatzmangel hat sich seit der Inbetriebnahme des Covid-19-Testzentrums weiter akzentuiert», hält Miriam Crespo, Sprecherin des Gesundheitszentrums Fricktal (GZF), gegenüber der NFZ fest. Aus diesem Grund will das GZF auf der Parzelle 1332 an der Riburgerstrasse, direkt gegenüber dem Spitaleingang, 30 provisorische Parkplätze einrichten. «Wir sind der Ortsbürgergemeinde Rheinfelden ausserordentlich dankbar, dass sie uns den dazu nötigen Raum für die nächsten fünf Jahre zur Verfügung stellt und wir die Situation so rasch deutlich verbessern können», sagt Crespo. Schon in der Vergangenheit musste sich das Spital mit provisorischen Parkplätzen behelfen (die NFZ berichtete).

Nur für Mitarbeitende
In jüngster Zeit wurde die Parzelle 1332 von der Ernst Frey AG als Installationsplatz genutzt. Die geplanten neuen Parkplätze sollen ausschliesslich für Mitarbeitende des GZF zur Verfügung stehen. Dadurch gibt es auf dem Hauptparkplatz mehr Kapazitäten für die Autos von Patienten und Besuchern. Das entsprechende Baugesuch für den neuen Parkplatz liegt noch bis am 30. August auf der Rheinfelder Bauverwaltung öffentlich auf. «Sobald die rechtskräftige Baubewilligung vorliegt, werden wir unverzüglich mit dem Bau der provisorischen Parkplätze beginnen. Der mögliche Kostenrahmen für die Umsetzung wird aktuell noch evaluiert», erklärt Miriam Crespo.

Machbarkeitsstudie liegt vor
Die provisorischen Parkplätze entschärfen den Parkplatzmangel kurzfristig. Für eine langfristige Lösung haben das GZF und die Reha Rheinfelden gemeinsam eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, die in der Zwischenzeit abgeschlossen wurde.

«Diese zeigt verschiedene mögliche Varianten für den Bau einer neuen Parkierungsanlage in Rheinfelden auf, die aktuell geprüft werden und zum heutigen Zeitpunkt noch nicht spruchreif sind», schildert Crespo. Eine Lösung könnte ein neues Parkhaus im Hang zwischen den beiden Betrieben sein.

Crespo: «Aufgrund der angespannten Parkplatzsituation und bedingt durch die Tatsache, dass ein allfälliger Neubau einer Parkierungsanlage erst mittelfristig zur Verbesserung der Situation beitragen würde, ergibt sich der Bedarf nach einer rasch umsetzbaren Übergangslösung. Diese ist allerdings zeitlich begrenzt: Die provisorischen Parkplätze können ab Inbetriebnahme fünf Jahre lang genutzt werden.»

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