Roche wächst dank Diagnostik-Sparte

Fr, 23. Jul. 2021
Die zukünftige Ansicht des Hauptsitzes der Roche in Basel im Jahr 2023. Foto: zVg

Für den Pharmakonzern Roche hat es sich ausgezahlt, zwei Sparten zu haben. So ist der Konzern im ersten Halbjahr 2021 vor allem dank seiner Diagnostik-Sparte gewachsen, während die Pharmasparte die Corona-Auswirkungen spürt.

BASEL. Konzernweit stiegen die Erlöse in den ersten sechs Monaten um 5 Prozent auf 30,7 Milliarden Franken. Zu konstanten Wechselkursen legten die Verkäufe um 8 Prozent zu. Bei der Sparten-Entwicklung zeigt sich dann allerdings der Unterschied. So sind die Umsätze der kleineren Diagnostics-Sparte im Berichtszeitraum um beinahe 50 Prozent auf 9 Milliarden Franken nach oben geschossen. Neben einem anhaltend guten Absatz mit Corona-Tests hat die Normalisierung im Gesundheitswesen vor allem auch die Routinediagnostik erhöht. Dagegen ist die Pharmasparte nach wie vor noch nicht zu ihrer alten Form zurückgekehrt. Hier kamen die Umsätze auf 21,7 Milliarden Franken zu liegen (-7 Prozent). Gerade in Therapiebereichen wie Onkologie steht das Patientenverhalten immer noch unter dem Einfluss der Covid-19-Pandemie. Zu dieser Belastung kommt dann noch die Umsatzerosion durch Nachahmerprodukte für die Produkte mit abgelaufenem Patentschutz. Unter dem Strich blieb ein Konzerngewinn von 8,2 Milliarden Franken übrig, was 3 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2020 ist. (nfz)

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